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RESEARCH PRODUCT
Visualisierung von meridianähnlichen Ausbreitungspfaden nach optischer Reizung im infraroten Spektralbereich – Vorläufige Ergebnisse
W. KlimekW. Marić-oehlerKlaus-peter SchlebuschFritz-albert Poppsubject
PhysicsGynecologymedicine.medical_specialtyComplementary and alternative medicinemedicineNeurology (clinical)description
Zusammenfassung Mit Hilfe optischer Anregung durch indirekte Moxibustion im Infrarotbereich von 3,4 bis 5 m (3.400–5.000 nm) gelingt es, mit einer Infrarot-Kamera, die in diesem Bereich arbeitet, “Strukturen” sichtbar zu machen. Der Verlauf solcher Bahnen zeigt Ahnlichkeiten mit den bekannten Meridianen/Leitbahnen der chinesischen Medizin. Die relativ stabile Anregung erfolgt teilweise erst nach wiederholten Versuchen. Variationen der Relativposition der Moxazigarre, mit der die indirekte Moxibustion in einem KOrperabstand von einem bis mehreren Dezimetern durchgefuhrt wird, konnen lokale Verschiebungen dieser “meridianahnlichen Leitbahnen (MAL)” induzieren, deren Bahnen dann nur noch teilweise oder nicht mehr mit den traditionellen Leitbahnenverlaufen ubereinstimmen. Nach sorgfaltiger Analyse konnte sich das Phanomen durchaus von einfachen Reflexionen auf der Haut unterscheiden. Die “Temperaturen” in den “heisen Zonen” der MALs sind extrem unterschiedlich, je nachdem, ob sie als “Farbtemperaturen” (um 50 °C) mit der Infrarotkamera oder als “Gleichgewichtstemperaturen” (um 30 °C) mit einem kalibrierten Thermometer registriert werden. Es bietet sich an, das Phanomen thermodynamisch als anomale Dispersion zu verstehen. Die Interpretation der beobachteten Effekte erfordert eine sorgfaltige Analyse dieser bemerkenswerten optischen Phanomenologie unter strenger Beachtung der Nichtgleichgewichtsthermodynamik und der Physik elektronisch angeregter Materie. Diese ersten Beobachtungen bestarken die Vermutung, dass nicht nur die MAL, sondern auch die Meridiane/Leitbahnen der chinesischen Medizin nicht lokal fixiert und damit nicht morphologisch charakterisiert sind. Jedoch pflanzt sich entlang dieser Leitbahnen eine elektronische Anregung der Materie, moglicherweise in Form optischer Solitonen, fort. Diese begunstigten Bahnen konnen durchaus mit den Bahnen ubereinstimmen, die die KOrperoberflache bei der gewohnlichen Reflexion des Lichts bevorzugt. Sie sind vergleichbar mit dem “Weg”, den sich eine elektrische Entladung (zum Beispiel ein Blitz) in einem relativ homogenen Medium bahnt. Es ist noch viel experimenteller Aufwand erforderlich, um diese beachtenswerte Phanomenologie aufzuklaren. Hierzu mussen systematische Versuchsreihen, auch mit unterschiedlichen Behandlungs- und Stimulationstechniken der Akupunktur (Nadelung, Laser usw.) durchgefuhrt werden.
| year | journal | country | edition | language |
|---|---|---|---|---|
| 2006-01-01 | Deutsche Zeitschrift für Akupunktur |