Search results for "Intensive Care Medicine"
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Optimale und kritische Hämoglobinkonzentration beim Intensivpatienten – aus pathophysiologischer Sicht
1998
Als Ergebnis einer kritischen Analyse theoretischer Uberlegungen, experimenteller Befunde und klinischer Erfahrungen bezuglich einer optimalen oder kritischen Hamoglobinkonzentration eines Intensivpatienten wird ein Optimalwert von 10±2 g/dl vorgestellt, der als Folge einer Hamodilution, welcher Ursache auch immer, keiner Korrektur durch Hamotherapie bedarf. Eine Transfusion von Erythrozyten im Hb-Konzentrationsbereich von 7 bis 10 g/dl macht eine Begrundung erforderlich, d.h. die Transfusion ist nur bei nachgewiesenen Symptomen einer generellen oder lokalen Hypoxie gerechtfertigt. Diese Angaben gelten fur einen normoxischen, normovolamischen und normothermen Patienten.
Inhomogenität der linksventrikulären Kontraktion unter der Beatmung mit positiv-endexspiratorischem Druck
1998
Anhand dieser Untersuchung sollte die Auswirkung der Beatmung mit positivem enddiastolischem Druck auf das regionale Kontraktionsverhalten des linken Ventrikels mittels transosophagealer echokardiographischer Messungen gezeigt werden. Das Kollektiv bestand aus 17 intensivpflichtigen Patienten, die wegen einer akuten respiratorischen Insuffizienz beatmet werden musten. Bei allen Patienten wurden fortlaufende transosophageale Querschnittsmessungen des linken Ventrikels in der kurzen Achse unter ZEEP (Zero End-Expiratory Pressure), dann uber 5 min unter PEEP 16 und anschliesend wieder uber 5 min nach Abschalten von PEEP 16 cm H2O registriert. Bei funf Patienten wurde der gleiche Mesvorgang auc…
Suizidversuch mit einem klinischen Desinfektionsmittel
1998
Die orale Aufnahme von 50 – 300 ml Lysoformin 3000, einem glutaral-, glyoxal- und didecyldimethylammoniumchloridhaltigen Desinfektionsmittels, verursachte bei einer 31jahrigen Frau schwere Koagulationsnekrosen im oberen Gastrointestinal- und gesamten Respirationstrakt. Im Verlauf von 86 Tagen waren die Schaden in Osophagus und Magen fast vollstandig reversibel, wahrend in Lunge und Bronchialsystem weiterhin Ventilations- und Perfusionsstorungen fortbestehen. Die Schleimhautschaden sollten zur Anderung der toxikologischen Bewertung des Praparates fuhren. Lysoformin 3000 sollte als „Atzend an Haut und Schleimhauten“ eingestuft werden.
Struktur- und Ergebnisqualit�t eines Rettungssystems
1997
Ziel dieser Untersuchung war es zu klaren, ob die Struktur des Mainzer Rettungssystems eine flachendeckende und fristgerechte Versorgung von Notfallpatienten gewahrleistet. Daruber hinaus wurde der Einflus infrastruktureller Faktoren des Stadtgebietes sowie der Reanimation durch Ersthelfer auf Struktur- und Ergebnisqualitat untersucht. Das zu untersuchende System versorgt 190 000 Einwohner auf einer Flache von 80 km2 mit Hilfe von 4 Rettungs- (RTW) und 1 Notarztwagen (NAW), die in einem gestaffelten System mit den Moglichkeiten eines Fruhdefibrillationsprogramms fur Rettungsassistenten eingesetzt werden.
Akute Ingestionsvergiftungen bei Erwachsenen: Kritische Analyse prim�rer Eliminationsmethoden
1998
In der vorliegenden Arbeit werden Publikationen zur Effektivitat von primaren Entgiftungsmasnahmen kritisch analysiert. Die induzierte Emesis erbringt gegenuber der Therapie mit aktivierter Kohle keine Vorteile und scheint verzichtbar zu sein. Die Darmspulung konnte eine interessante Alternative darstellen, wenn deren Bedeutung noch evaluiert werden kann. Die vorliegenden Untersuchungen unterstreichen den hohen Stellenwert einer fruhzeitigen Kohletherapie (unter Berucksichtigung der Kontraindikationen). Auch wenn eine Magenspulung geplant ist, sollte im Vorfeld aktivierte Kohle zugefuhrt werden, da diese innerhalb von Sekunden ihre adsorbierende Wirksamkeit entfaltet. Die entgiftende Kapazi…
Perorale Intoxikationen mit Betablockern Eine klinisch-epidemiologische Studie und Stand der Therapie
1997
Vergiftungen mit Betablockern sind intensivmedizinisch relevant und imponieren vorwiegend mit Bradykardie, Hypotonie und neurologischen Symptomen. Vorliegende Arbeit untersucht 244 Intoxikationen mit Betablockern aus den Jahren 1986 bis 1996. Die Auswertung wurde anhand des speziellen follow up-Systems der Beratungsstelle bei Vergiftungen der Universitatsklinik Mainz vorgenommen. Im Kindesalter ist bei akzidentell eingenommenen Mengen von 1–2 Einzeldosen (insg. 320 mg) eines Betablockers nur mit geringen oder keinen Symptomen zu rechnen und hinsichtlich primarer Giftentfernung (Erbrechen, Magenspulung) Zuruckhaltung zu empfehlen. Eine eindeutige Beziehung zwischen Menge der aufgenommenen Su…
Die CO 2 -Konzentration während der Reanimation: ein objektives Kriterium zum Abbruch weiterer Bemühungen?
1998
Die Knochenbruchbehandlung beim Hyperparathyreoidismus
1975
An Hand von zwei Fallen einer pathologischen Fraktur bei primarem Hyperparathyreoidismus wird die therapeutische Problematik und ihre Konsequenzen aufgezeigt. Eine metallische Fixation gewahrleistet keine ausreichende Stabilisierung des Knochens. Vor jeder operativen Frakturbehandlung sollte die Exstirpation des Nebenschilddrusentumors erfolgen. Zusatzlich zum Metallimplantat mus immer eine Ruhigstellung durch ausere Verbande erfolgen, da die Normalisierung des Knochenaufbaues Voraussetzung fur eine Belastung der Extremitat ist.
Can we prevent incontinence?: ICI-RS 2011
2012
Aims A review of the current state of research with regard to prevention of incontinence. Methods The search was limited to English language publications on the topic of incontinence prevention. Results Incontinence is associated with a range of risk factors, most of which are modifiable. Lifestyle changes with behavioral modifications that can prevent urinary incontinence (UI) need to be adopted from an early phase of life. Pregnancy per se for the woman, independent of labor and delivery practice, is a risk factor for UI. The influence of estrogen is still under discussion as to its direct influence to UI. For both men and women, there is a correlation between pelvic-floor related surgery…
Forecasting Hepatitis C liver disease burden on real-life data. Does the hidden iceberg matter to reach the elimination goals?
2018
Abstract Background & Aims Advances in direct‐acting antiviral treatment of HCV have reinvigorated public health initiatives aimed at identifying affected individuals. We evaluated the possible impact of only diagnosed and linked‐to‐care individuals on overall HCV burden estimates and identified a possible strategy to achieve the WHO targets by 2030. Methods Using a modelling approach grounded in Italian real‐life data of diagnosed and treated patients, different linkage‐to‐care scenarios were built to evaluate potential strategies in achieving the HCV elimination goals. Results Under the 40% linked‐to‐care scenario, viraemic burden would decline (60%); however, eligible patients to treat w…