Die Ampullentechnik, eine einfache Präzisionsmethode für gaschromatographische Untersuchungen
Diese Arbeitstechnik ist zur gaschromatographischen Untersuchung hochsiedender Flussigkeiten oder Festsubstanzen (Hochpolymeren) geeignet, kann aber auch bei der Reaktionsgaschromatographie angewandt werden. Man schmilzt die Probe in eine evakuierte Glasampulle ein und unterwirft sie dann z. B. einer schonenden Pyrolyse oder Hydrolyse. Anschliesend wird die Ampulle zertrummert und deren Inhalt mit dem Tragergas in den Gaschromatographen gespult. An der Zersetzung von Polyoxymethylenen wird die Arbeitstechnik erlautert; die hier erzielte Genauigkeit liegt bei etwa 1%.