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Film: apokryficzne loci theologici

Marek Lis

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media_common.quotation_subjectArtHumanitiesmedia_common

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Zahlreiche Filme, vor allem jene, die durch das Evangelium inspiriert sind, lassen sich in der Kategorie der loci theologici betrachten. Man muss dabei bedenken, dass das kommerzielle Interesse seitens der Filmmacher theologische Konsequenzen hat. Eine Herausforderung z.B. fur die praktische Theologie sind oft verwendete katechetische Filme, die mit einem apokryphen, vom originalen Glaubensinhalten entfernenden   harakter gekennzeichnet sind. Der folgende Artikel zieht einige altere Auserungen des kirchlichenLehramtes heran, stellt gleichzeitig ein Schweigen bezuglich des Mediums Film in letzten beiden Jahrzehnten fest. Die hauptsachlich aus kommerziellen Grunden realisierten Filme sind manchmal kitschig, was Folge eines Bemuhens ist, die Akzeptanz eines moglichst breiten Publikums zu erreichen und den Erwartungen zu entsprechen. Die Analyse der Fragmente von ausgewahlten Filmen (Passion und Sohn Gottes) zeigt, dass kitschige Filmapokryphe durch ihre Oberflachlichkeit, ihre flache Emotionalitat und durch den Mangelan Authentizitat die Bibel verfalschen konnen. Der Autor schlagt vor, eine Theologie des Films herauszuarbeiten, welche imstande wird, Texte zu berucksichtigen, die durch userkirchliche Theologieentwurfe das religiose Wissen und die Vorstellungskraft des  uschauers beeinflussen konnen.

http://journals.pan.pl/dlibra/publication/132603/edition/115863/content