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Robert D. Putnam in Zusammenarbeit mit Robert Leonardi und Raffaella Y. Nanetti, Making Democracy Work. Civic Traditions in Modern Italy, Princeton 1993

Edeltraud Roller

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Historymedia_common.quotation_subjectTheologyDemocracymedia_common

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Robert D. Putnam (geb. 1941) ist Professor fur Public Policy an der Harvard University. Im Jahr 1970 hat die italienische Regierung im Zuge einer Verfassungsanderung Regionalregierungen eingerichtet und diese mit Gesetzgebungskompetenzen fur eine Vielzahl von Politikbereichen (Landwirtschaft, Wohnungsbau, Gesundheitswesen, berufliche Bildung, Stadtentwicklung, okonomische Entwicklung) ausgestattet. Diese Reform bot die einmalige Gelegenheit, in der Form eines Quasi-Experiments systematisch die Entwicklung und Anpassungsfahigkeit dieser neuen Institutionen an ihre soziale Umgebung zu studieren. Putnam und seine Kollegen Robert Leonardi und Raffaela Nanetti haben diese Gelegenheit ergriffen und diesen Prozess im Rahmen einer fast 20 Jahre andauernden Feldstudie zwischen 1970 bis 1989 untersucht. Zum Einsatz kam ein breites Spektrum quantitativer (Umfragen mit Regionalraten, lokalen Eliten und Burgern; Statistiken; Inhaltsanalysen von Gesetzen; Experimente) und qualitativer Methoden (historische Analyse). In „Making Democracy Work“ wird die Leistungsfahigkeit dieser Regionalregierungen analysiert und dabei vor allem die Rolle der „civic traditions“ als Quelle der Performanz untersucht. Putnam hat diese Publikation alleine verfasst, fuhrt jedoch aus Anerkennung und Dankbarkeit fur die langjahrige Zusammenarbeit Leonardi und Nanetti als Autoren mit auf.

https://doi.org/10.1007/978-3-531-90400-9_101