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Zwischen Wissenschaft und Literatur. Der Ort des Schreibens in weltbürgerlicher Absicht
Dieter Lampingsubject
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Durch sein Schreiben in weltburgerlicher Absicht kommt Karl Jaspers ein unverwechselbarer Ort unter den philosophischen Schriftstellern vor allem, aber nicht ausschlieslich seiner Zeit zu. Er hat uber ihn nicht – mehr – zusammenhangend nachgedacht, nur fallweise, das allerdings so scharfsinnig, wie es seine Art war. Im Ganzen aber scheint er sich als Autor nicht so wichtig genommen zu haben, dass er es fur notig erachtet hatte, seine Art zu schreiben eingehend zu erklaren. In seiner Philosophischen Autobiographie gibt es blos ein vergleichbar kurzes Kapitel, das vorletzte, das seinen »Schriften im Ganzen« gewidmet ist – und den Schriften im Ganzen mehr als dem Schreiben. Jaspers hat sich dabei, abwechselnd, als »Philosoph« (vgl. PA, 130), als »der Denkende« (ebd., 136) oder als »akademischer Lehrer« (ebd., 135) bezeichnet, nicht aber als Schriftsteller.
| year | journal | country | edition | language |
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| 2018-01-01 |