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Neo-Gricesche Pragmatik

Jörg Meibauer

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Gricesche Pragmatik ist diejenige Pragmatik, die Paul Grice (1989) entwickelt hat oder diejenige Pragmatik, die darauf aufbaut oder anschliest. Neo-Gricesche Pragmatik ist im Gegensatz dazu die Pragmatik, die sich zwar Grice (1989) verpflichtet fuhlt, aber diesen Ansatz in wesentlichen Teilen revidiert. Zu den Neo-Griceschen Ansatzen werden vor allem die Ansatze von Laurence Horn und Stephen Levinson gerechnet. Post-Gricesche Pragmatik ist diejenige Pragmatik, die zwar auch noch einen Bezug zu Grice (1989) hat, ihn aber eher uberwinden mochte. Manchmal wird die Relevanztheorie von Dan Sperber, Deirdre Wilson und Robyn Carston als Post-Gricescher Ansatz bezeichnet.

https://doi.org/10.1007/978-3-476-04624-6_7