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RESEARCH PRODUCT
Zusammenhang zwischen postoperativer Liegedauer der Redon-Drainage und Wundheilung
Weyand FSchmitt SSchmitt Ssubject
Gynecologymedicine.medical_specialtybusiness.industryMedicineSurgerybusinessHip replacement (animal)description
Es wurde bei 150 Patienten mit totalendoprothetischem Huftgelenkersatz der Einflus der postoperativen Liegedauer von Redon-Drainagen auf die Wundheilung untersucht. Eine genaue Analyse der Liegedauer der Drainagen sowie deren bakterielle Keimbesiedelung sollte unter Berucksichtigung des Wundheilungsverlaufs Aufschlus uber etwaige Zusammenhange verschaffen. Auserdem sollte uberpruft werden, inwieweit die Drainagenbakteriologie eine geeignete Methode ist, eine Aussage uber die Wundsituation zu treffen. 150 Patienten wurden in drei Kollektive eingeteilt. Zwei davon (je 50 Patienten) wurden im selben Zeitraum operiert, wobei die Patienten der einen Gruppe wegen einer Wundheilungsstorung bzw. einer Infektion revidiert werden musten, die anderen Patienten jedoch einen komplikationslosen Heilungsverlauf hatten. Als dritte Gruppe wurden 50 Patienten erfast, bei denen die postoperative Drainagezeit verkurzt wurde. Bei nahezu gleichen Kollektiven in bezug auf Indikationsstellung. Geschlechts- und Altersverteilung sowie perioperatives Procedere konnte eine ansteigende Zahl von kontaminierten Drainagespitzen bei protrahierter postoperativer Liegedauer ab dem vierten postoperativen Tag nachgewiesen werden. Im revidierten Krankengut fanden sich signifikant mehr (37,4%) kontaminierte Spitzen als bei den komplikationslosen Heilverlaufen (8% bzw. 2,8%). Der Vergleich der bakteriellen Untersuchungen der Redon-Spitzen mit dem Revisionsabstrich zeigte in 64,3% der Falle eine identische Keimkonstellation, so das uns die Untersuchung der Drainage als eine durchaus geeignete Methode erscheint, Aufschlus uber die im Wundsitus vorhandenen Keimverhaltnisse zu geben.
| year | journal | country | edition | language |
|---|---|---|---|---|
| 1997-10-01 | Unfallchirurgie |