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Sprachgeschichte und Semantik

Gunthard Müller

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Traume gelten heute oft als etwas Schones, Verheisungsvolles. Wir haben gerne einen Traumjob, einen Traumpartner, mit dem man zusammen als Traumpaar durch ein traumhaftes Leben tanzt, und traumen auch sonst fleisig von der Verwirklichung unserer Traume. »Traum« scheint ein anderes Wort fur »Wunsch« geworden zu sein.

https://doi.org/10.1007/978-3-476-05356-5_2