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RESEARCH PRODUCT

�ber den Saccus vasculosus einiger Teleosteer

Emmi DornEmmi Dorn

subject

Gynecologymedicine.medical_specialtyHistologymedicineFish <Actinopterygii>Cell BiologyBiologyPathology and Forensic Medicine

description

I. Der Saccus vasculosus der Makrele, zeigt, abgesehen von seiner Lage, keine Besonderheiten gegenuber dem anderer Teleosteer. Unerklart mussen vorlaufig die dunkelgefarbten Granula im Epithel bleiben. Sie nur als Farbniederschlage zu deuten, erscheint nicht befriedigend, da sie nur im Saccus vorkommen. II. Der verschiedene Fullungszustand von Capillaren einerseits und Blutsinus andererseits im Saccus von Sebastes norvegicus lenkt unsere Aufmerksamkeit auf die noch nicht ganz geklarten Blutgefasversorgungsverhaltnisse des Saccus. Es ist an die Moglichkeit verschiedener Blutversorgung von Sinus und Capillaren zu denken, wie auch Scharrer (1948) vermutete. III. Die phasenkontrastoptischen Beobachtungen am unfixierten Saccus von Gadus morrhua zeigen, das die aus dem gefarbten Schnittpraparat bekannten Besonderheiten der Kronchenzellen schon in vivo vorhanden sind. Das die Kronchen keine Artefakte darstellen, wissen wir von Boeke (1902), der sie bei lebenden Muranoidenembryonen beobachtete. Nun durfte erwiesen sein, das auch die Fibrillen nicht als Artefakte aufzufassen sind. IV. Folgende Befunde lassen sich als Hinweise auf die Moglichkeit sekretorischer Vorgange im Saccusepithel werten:

https://doi.org/10.1007/bf00375613