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RESEARCH PRODUCT
Die Veränderung der Resonanzfrequenz von Kristalloszillatoren
Werner Herzogsubject
description
Bei vielen Anwendungsarten von Schwingkristallen werden solche Frequenzgenauigkeiten verlangt, das nur geringste Abweichungen — etwa von der Grose 1·10–7 — von der Sollfrequenz zulasbar sind. Solche Genauigkeiten sind durch Schleifen der Kristalle nicht erzielbar. Bei bestimmten Schnitten von Quarzkristallen, den sogenannten Dickenschwingern, die einen Bereich von etwa 200 kHz bis 50 MHz bestreichen konnen [52], kann man die Elektroden in geringem Abstand von dem Kristall halten. Macht man diesen Abstand einstellbar, so kann man die Frequenz damit genau einstellen [siehe Gl. (1.1) u. (1.2)]. Gleichzeitig andern sich die anderen elektrischen Ersatzdaten der Kristalle, was aber beim Oszillator im allgemeinen nicht viel ausmacht. Bei den sogenannten Langsschwingern [53] oder den Biegungsschwingern [54], bei denen die Elektroden aufgedampft werden, ist eine solche Frequenznachstellung nicht moglich.
year | journal | country | edition | language |
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1958-01-01 |