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RESEARCH PRODUCT

Júzcar – ein „pueblo blanco“ macht blau

Gregor ArnoldJulia Van Lessen

subject

media_common.quotation_subject0502 economics and business05 social sciences050211 marketingArtHumanities050212 sport leisure & tourismTourismmedia_common

description

ZusammenfassungDer Artikel setzt sich mit der medieninduzierten Tourismusentwicklung des andalusischen Dorfes Júzcar auseinander. Júzcar gilt seit 2011 als das erste Schlumpfdorf der Welt: Aus Anlass der Premiere des Kinofilms „Die Schlümpfe“ waren alle Hausfassaden blau gefärbt worden, und die Bewohner stimmten der Beibehaltung der blauen Fassaden zu. Vor dem Hintergrund von Lefebvres Überlegungen zur Produktion von Raum, sozialgeographischen Perspektiven und qualitativen empirischen Daten werden die Akteure und Dimensionen des Transformationsprozesses analysiert. Einfließen werden außerdem Aspekte der Mediengeographie und des Filmtourismus, die die Wechselwirkungen von Medien auf soziale Prozesse und Tourismus untersuchen. Es wird gezeigt, wie sich die Akteure des Transformationsprozesses und besonders die Bewohner von Júzcar in ihrer alltäglichen Praxis an der fiktionalen Erzählung über die Schlümpfe orientiert haben und wie dabei durch Raumproduktionen an einem Ort verschiedene Welten entstehen.

https://doi.org/10.1515/tw-2018-0006