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RESEARCH PRODUCT

Intuition and meaning. The Husserlian doctrine of intuitive sense in the contemporary field of reflection

Franck Despujol

subject

Husserl's Phenomenology - intuition - meaning[SHS] Humanities and Social SciencesHusserl Edmund - Phénoménologie - intuition - signification[SHS]Humanities and Social Sciences

description

Intuition, verstanden als analoge, nicht-diskursive Darstellungsweise, ist bei Husserl seit jeher klar vom symbolischen Denken in der Sprachproduktion abgegrenzt. Anfänglich abhängig vom symbolischen Denken, das bis zu den Logische Untersuchungen als einziges Sinnvehikel erscheint, gewinnt die Intuition aus Ideen allmählich einen Grundwert und eine Autonomie des Funktionierens und wird zum Ort der Wahl einer bestimmten Bedeutung. Daher wird eine Theorie der intuitiven Sinn konstruiert, die vom Fregeenschen Bedeutungsmodell befreit ist, trotz Husserls Zurückhaltung, alle ihre Implikationen zuzugeben. Die Analyse dieser Theorie erfolgt parallel zur zeitgenössischen Kognitionsforschung, in der das Thema Intuition ein erneutes Interesse an der Arbeit an mentalen Bildern und ihren "bildlichen" Eigenschaften erfährt. Die Spezifität aus phänomenologischer Sicht setzt dieser Parallele jedoch Grenzen. Es ist die Theorie der Horizontintentionalität, die mit den naturalistischen Voraussetzungen der Kognitionspsychologie unvereinbar ist, die Husserls ursprünglichsten Beitrag zu einer Phänomenologie der Intuition darstellt.

https://hal-paris1.archives-ouvertes.fr/tel-03250476