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Franz Petersohn

Ein Fall von t�dlicher Polamidon-Vergiftung

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Postmortale Ver�nderungen am Gehirn

1. Den Ergebnissen einer Grundversuchsreihe an nicht vorgeschadigten Ratten uber postmortale und artefizielle Zell- und Gewebeveranderungen wurden die Befunde bei mit Histamin, Adrenalin vorbehandelten Tieren sowie denen nach Erstickungstod und dem Tod nach Hirntrauma erhobenen Befunde gegenubergestellt. 2. Die Auffassungen uber einen sich nach dem Tod vollziehenden dreiphasigen Strukturwandel und bezuglich der Bedeutung der beim Todeseintritt bestehenden kolloidalen Struktur fur den Typ der postmortalen Veranderungen wurden durch die erganzenden Untersuchungen bestatigt. 3. Die widerspruchsvoll erscheinenden Befunde der bei der Sektion in Erscheinung tretenden Zustandsbilder der sog. Hirns…

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Nebennierenver�nderungen und deren Deutung beim pl�tzlichen Tod aus nat�rlicher Ursache

Es werden 4 Falle eines plotzlichen Todes aus naturlicher Ursache mit Nebennierenveraanderungen mitgeteilt. Dabei handelt es sich 1. um einen Waterhouse-Friedrichsensehen Symptomenkomplex, 2. um eine miliare Tuberkulose, 3. eine Grippepneumonie und schlieslich um eine seit 20 Jahren bestehende bisher synaptomlos gebliebene Nebennierentuberkulose. Ubereinstimmend fand sich bei der Sektion eine Nebennierenblutung mit Verengung der muskularen Markvenen, eine seeartige Erweiterung der Marksinus und eine hyaline Thrombosierung der Rindencapillaren. Unter Berucksichtigung der besonderen Kreislaufverhaltnisse der Nebenniere, speziell dem Vorhandensein sog. Drosselvenen, durch deren Funktion eine w…

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Das Hypnoseverbrechen. Eine Betrachtung zur Frage der Widerstandsf�higkeit im Sinne des � 179 StGB

Nach der Erorterung verschiedener Hypnosetheorien wird unter Berucksichtigung der physiologischen, psychologischen und behavioristisch-soziologischen Theorie anhand von 5 Fallen die Frage der Willensunfahigkeit im Sinne des § 179 StGB diskutiert und die Widerstandsunfahigkeit verneint.

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Diatomeenbefunde bei Wasserleichen

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Erfahrungen bei der verkehrsmedizinischen Oberbegutachtung der Fahrt�chtigkeit

Es wird uber Erfahrungen bei der verkehrsmedizinischen Oberbegutachtung berichtet und als Ergebnis herausgestellt, das die Untersuchung unter der Leitung eines verantwortlichen entsprechend vorgebildeten Arztes erfolgen musse, der Neben-bzw. Erganzungsgutachten uber spezielle von ihm nicht beantwortbare Fragen beiziehen soll. Ein sogenanntes Kommissionsgutachten mit Beteiligung mehrerer Begutachter wird als unzweckmasig bezeichnet.

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F. Petersohn (Mainz): �ber das Abrei�en des kindlichen Kopfes w�hrend der Geburt

Es sind 2 Falle dargestellt, bei denen es im Verlauf der Geburt zum Abreisen des kindlichen Kopfes kam. Im I. Fall handelt es sich um eine Normallage einer reifen Frucht, im II. Fall um eine Fruhgeburt im 7.–8. Monat in Steislage. In beiden Fallen ist die Fixierung des Kindes bzw. des Kopfes nicht durch ein Geburtshindernis, sondern infolge Storungen im Geburtsmechanismus erklart. Im ersteren Fall ist es ein Schulterquerstand bei Wehenschwache und krampfartiger Kontraktion der Weichteile, im zweiten Fall aller Wahrscheinlichkeit nach ein Spasmus im unteren Gebarmuttersegment. Die ganzen Umstande lassen im Letzteren an eine gewaltsame Beendigung der Geburt durch dritte Personen denken.

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Ist das Vorhandensein von Kohlepartikeln in den Luftwegen von Brandleichen als Zeichen der vitalen Reaktion zu werten?

Auf Grund experimenteller Untersuchungen an totverbrannten Tieren und isoliert den Flammen ausgesetzten Menschenlungen konnten Kohle- oder Ruspartikelchen in den tieferen Luftwegen, in den Gewebsspalten und nicht zuletzt auch in den Gefasen nachgewiesen werden, wobei es sich allerdings hochstwahrscheinlich nicht um Flugrus, sondern um Verbrennungsprodukte des Korpers bzw. um verkohltes Brandmaterial handelt.

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�ber die Aktions- und Handlungsf�higkeit bei schweren Sch�deltraumen

Fur den als zu eng aufgefasten Begriff der Handlungsfahigkeit wird der Begriff der Aktionsfahigkeit vorgeschlagen und nach den biologischen Gegebenheiten vier Stufen derselben, namlich die Befahigung zur reflektorischen Aktion, die Moglichkeit zu Automatismen, die instinktive Reaktion und die Handlungsfahigkeit als bewustes Verhalten unterschieden. Anhand von Beispielen wird ausgefuhrt, das mit den Automatismen auch bei sofort todlichen Verletzungen zu rechnen sei. Eine positive Relation zwischen anatomischen Veranderungen und Uberlebenszeit, sowie den bei der Sektion feststellbaren Gehirnveranderungen und dem Bewustseinszustand hat sich nicht ergeben. Ein Ausschlus der Handlungsfahigkeit k…

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Kasuistische Beiträge zu ungewöhnlichen E 605-Vergiftungen

Unter kriminalistisch-toxikologischem Gesichtspunkt werden verschiedene ungewohnliche Falle von E 605-Vergiftungen besprochen und entsprechende Schlusfolgerungen fur die forensische und therapeutische Praxis gezogen.

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