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Roman Böhmer

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Normwerte, Tabellen, Scores, Hygiene/Infektionsschutz

2010

Scores erlauben es, durch Punktwerte den Zustand und den Verlauf des Zustandes eines Patienten naherungsweise »objektiv« zu beschreiben. Je nach Score lassen sich dadurch z. B. anatomische oder physiologische Kenngrosen einschatzen. Scores dienen in der Notfallmedizin vorrangig der zugigen Kategorisierung von Patienten (Triage), der von der Person des Arztes weitgehend unabhangigen Einordnung des Patientenzustandes (→ standardisierte Therapie), der Prognosestellung und der Evaluierung von Studien. Beispiele fur haufig verwendete Scores: Bewusstseinszustand/neurologischer Status: Glasgow Coma Scale (GCS; ⊡ Tab. 17.6). Physiologischer Status des Neugeborenen: APGAR-Score (⊡ Tab. 17.5) Verlauf…

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Einsatz, Technik, Taktik

2000

Das Leben (lat. vita) ist unmittelbar von drei Funktionssystemen, den Vital­funktionen, abhangig: Hirnfunktion (Zentralnervensystem ➯ Bewustsein u. Vigilanz = Wachheit), Atmung (respiratorisches System), Herz-Kreislauf-Funktion (kardiozirkulatorisches System).

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Erstversorgung des Notfallpatienten

2010

Fruhestmogliche Erfassung von Storungen oder Bedrohungen der Vitalfunktionen. Es empfiehlt sich das Vorgehen nach feststehenden Algorithmen (ABCDE-Schema ▸ Kap. 9.7.2, ⊡ Tab. 9.8, CPR-Algorithmen fur BLS und ALS ▸ Kap. 5, ⊡ Abb. 5.1 und 5.2).

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Herz-Kreislauf-Stillstand

2010

CPR (»cardiopulmonary resuscitation«) wird formal untergliedert in BLS (»basic life support«): einfache lebensrettende Masnahmen (Basismasnahmen), die auch durch trainierte Laien und notfalls ohne Hilfsmittel durchgefuhrt werden konnen. Zum BLS gehort auch die Defibrillation mit automatisierten externen Defibrillatoren (AED), z. B. durch entspr. unterwiesene Laien. ALS (»advanced life support«): erweiterte lebensrettende Masnahmen, deren Durchfuhrung eine besondere Ausrustung und Ausbildung erfordert.

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EKG-Diagnostik im Notfall

2010

Aufgaben des EKG im RD: uberwachung der Herzfrequenz. Differenzialdiagnostik der Herzrhythmusstorungen. Differenzialdiagnostik der Formen des Herz-Kreislauf-Stillstandes. Unterstutzung der Herzinfarkt- und Lungenemboliediagnostik.

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Normwerte — Scores — DIN — Vorschriften

2000

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Chirurgische und traumatologische Notfälle

2010

Eine gezielte und systematische Erstuntersuchung (Basischeck und Bodycheck ▸ Kap. 2.1, 3.2.5, ABCDE-Schema ▸ Kap. 9.7, ⊡ Tab. 9.8) und regelmasige Reevaluationen mussen sicherstellen, dass bei einer eindrucksvollen Wunde nicht eine Vitalbedrohung oder ein prognostisch relevanter Befund (z. B. peripherer Nervenschaden) ubersehen wird. Bereits im Rahmen der ersten Annaherung muss eingeschatzt werden, ob eine ausere Gefahrdung, ein bedrohlicher Unfallmechanismus, eine vitale Storung oder ein gefahrliches Verletzungsmuster vorliegt und daher lebensrettende Sofortmasnahmen notig sind.

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Einsatz, Technik, Taktik, Recht

2010

In Deutschland zahlt der Rettungsdienst (RD) zu den Obliegenheiten der Bundeslander. Er ist in den einzelnen Landern durch die Landesrettungsdienstgesetze und weitere regionale und lokale Vorschriften geregelt, sodass sich der Notarzt uber die vor Ort gultigen Regelungen informieren muss (z. B. Mindestqualifikation der nichtarztlichen RDMitarbeiter, Vorgehen bei Todesfeststellung, Alarmierungskriterien fur den LNA, Verhalten bei MANV). Innerhalb der Landergrenzen wurden RD-Bereiche festgelegt, deren Landkreise und kreisfreie Stadte den Rettungszweckverband bilden. Dieser ist i. d. R. kommunalen Behorden zugeordnet. Von diesen wird die Aufgabe des RD auf gemeinnutzige Hilfsorganisationen, Fe…

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