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U. H. Peters

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Wortfeld-Störung und Satzfeld-Störung

1973

Schizophrene Spracheigentumlichkeiten werden vom erfahrenen Untersucher oft intuitiv, als Anmutungsqualitat des “typisch” Schizophrenen erfast. Sie machen daher einen Teil des Praecox-Gefuhls Rumkes aus. Es wird mit Mitteln der strukturalen Linguistik versucht, in einem Teilbereich zu einer genaueren Umschreibung zu gelangen. An einem als “Wortfeld-Storung” und “Satzfeld-Storung” bezeichneten Phanomen last sich zeigen, das eine bestimmte Formulierung von einem Schizophrenen eventuell in unkorrigierbarer Weise misverstanden werden kann. Es bedarf aber einer Reflexion des Untersuchers, um dieses Misverstehen klar erkennbar zu machen. Dann wird aber eine wichtige Teilerscheinung der intellektu…

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Schizophasie: Verschleierung einer Sprachst�rung durch Sprache?

1974

Ausgehend von dem vorwissenschaftlichen Eindruck, das Schizophasiker durchaus imstande sind, die gewohnliche Umgangssprache zu benutzen, sich aber aus einem unerklarlichen Grunde anders verhalten, wird an Hand einer Textstelle aufgezeigt, mit welchen sprachlichen Mitteln der Eindruck des Schizophasischen erzeugt wird. Diese Mittel bestehen im vorliegenden Textabschnitt aus einer langeren Kette von bilderreichen Paraphrasierungen und nebenher der fur die Sprachumgebung ungewohnlichen Verwendung von Partizipialkonstruktionen. Es handelt sich also um Sprachmittel, die auch sonst in der Sprache, vor allem in der Dichtersprache Verwendung finden. Daher entsteht der Eindruck des Willkurlichen. Da…

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