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RESEARCH PRODUCT
Binomialmodell für Aktienoptionen
Klaus Sandmannsubject
description
Das Binomialmodell fur die Bewertung von Aktienoptionen findet sich erstmals in den beiden unabhangigen Originalarbeiten von Cox, Ross und Rubinstein (1979b) und Rendleman und Bartter (1979). Ursprunglich diente es der anschaulichen Darstellung und der Interpretation des Black-Scholes-Modells (1973). Alle wesentlichen okonomischen Argumente lassen sich jedoch auch schon im Binomialmodell transparent einfuhren. Daruber hinaus verdient das Binomialmodell aus zwei weiteren Grunden Beachtung. Erstens erweist sich das Modell als sehr flexibel bezuglich der zu bewertenden Vertrage. Es erlaubt nicht nur die Bewertung Europaischer Standardoptionen, sondern auch die einer Vielzahl Exotischer Optionen. Zweitens ist die Implementierung des Binomialmodells in vielen Fallen einfach und intuitiv. Auch wenn die Konvergenzeigenschaften das Binomialmodell aus numerischer Sicht nicht auszeichnen, ermoglicht es eine schnelle Risikoanalyse kundenspezifischer Vertrage, d.h. von Vertragen, deren Ausgestaltung individuell ist und sich nicht vollstandig standardisieren last.
| year | journal | country | edition | language |
|---|---|---|---|---|
| 2001-01-01 |