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RESEARCH PRODUCT
Beitr�ge zur ern�hrungsbiologie einheimischer s�sswasserprosobranchier
Heinrich Schäfersubject
PhilosophyAnimal Science and ZoologyHumanitiesDevelopmental Biologydescription
1. Untersucht wurden 4 Suswasserprosobranchier: Bithynia tentaculata L., Theodoxus fluviatilis L., Lithoglyphus naticoides C.Pfr. und Valvata piscinalisMull. 2. Bithynia ist in der Lage, die mit dem Atemwasser eingestrudelten Partikel durch die Ausbildung eines Kiemenschleimfilters abzufiltrieren, sie zur Nahrungswurst zu formen und auf einem besonderen Wege dem Munde zuzufuhren. Das Tier vermittelt erndhrungsphysiologisch zwischen Strudlern und Schlammfressern. 3. Theodoxus befordert die mit dem Atemstrom eingestrudelten Detrituspartikelchen auf 3 verschiedenen Wegen wieder nach ausen. Das Tier erndhrt sick durch Abweiden von Algen- und Diatomeenrasen, die die Steine uberziehen. 4. Lithoglyphus besitzt gleichfalls einen besonderen Flimmerstrom, der die eingeschleimten Partikel aus der Mantelhohle entfernt. Das Tier ist ein typischer Schlammfresser. 5. Valvata verhindert mit dem fuhlerformigen Organ am Mantelrand eine Verschmutzung der Mantelhohle. Erndhrungsphysiologisch ist Valvata zu den Schlammfressern zu stelien. 6. Bithynia bildet gleichmasig geformte ellipsoide Kotperlen aus, die in der „Mitteldarm-S-Windung” ihre Form erhalten. 7. Versuche uber die Filterleistungen von Bithynia haben ergeben, das das Tier be! einem Detritusgehalt eines Gewdssers von 20 mg/Liter in der Lage ist, seine Nahrung ausschlieslich durch Einstrudeln zu gewinnen. 8. Die Ausnutzung der Nahrung ist sehr schlecht, wie mikroskopische Untersuchungen, Aschengehaltsbestimmungen, Stickstoff- und Kohlenstoffbestimmungen von Nahrungsmaterial und von den Fazes ergeben haben.
year | journal | country | edition | language |
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1953-01-01 | Zeitschrift f�r Morphologie und �kologie der Tiere |