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RESEARCH PRODUCT
�ber die Morphokinese und das Strukturbild der Rattenschilddr�se nach Gaben von N-(3?-Dimethylamino)-propyl-3-chlorphenothiazin (Megaphen Bayer) unter verschiedenen experimentellen Bedingungen
Klaus Werner Schaumkellsubject
PharmacologyGynecologymedicine.medical_specialtyPhilosophyPharmacology toxicologymedicineGeneral Medicinedescription
1. Unter Megapheneinwirkung ist bei genugender Dosierung jegliche Morphokinese der Schilddruse aufgehoben. 2. Megaphen bewirkt nicht die Ausbildung einer Winterschlafschilddruse. 3. Unter Megapheneinwirkung bleiben injiziertes Thyreotropin und Thyroxin ohne die sonst unter normalen Bedingungen zu erwartenden Folgen. 4. Das Megaphen ist offenbar ein allgemeines Zellgift, das in therapeutisch brauchbaren Dosen an allen Zellen ohne Prioritat oder Uberordnung einer Zellgruppe oder eines Organs angreift. 5. Die Zwischenhirnzellen scheinen allerdings eine hohere Empfindlichkeit zufzuweisen als andere Korperzellen. Jedoch ist das anfanglich durchlaufene Stadium der bevorzugten Zwischenhirnlahmung therapeutisch nicht ausnutzbar, da es nur zu Beginn der Megaphenverabreichung durchlaufen wird, ohne das schon zu diesem Zeitpunkt eine vollige periphere Ruhigstellung bewirkt wird. 6. Der Gewichtsverlust ist offenbar ein Wasserverlust.
year | journal | country | edition | language |
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1955-01-01 | Naunyn-Schmiedebergs Archiv f�r Experimentelle Pathologie und Pharmakologie |