6533b825fe1ef96bd128307e

RESEARCH PRODUCT

Wurzelmineralisation und Zahndurchbruch im Wechselgebiß Eine Studie an Panorama-Röntgenbildern

P. M. Schopf

subject

Gynecologymedicine.medical_specialtymedia_common.quotation_subjectmedicineOrthodonticsGeneral MedicineArtOral Surgerymedia_common

description

Zur Erganzung und Uberprufung der von Logan und Kronfeld 1933 veroffentlichten Mineralisationstabellen wurden von 350 Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren Panorama-Rontgenbilder angefertigt. Die Auswertung beschrankte sich auf die kieferorthopadisch besonders interessierenden Mineralisations- und Positionsstufen der Eckzahne, Pramolaren und zweiten Molaren im Ober- und Unterkiefer. Altersgestaffelte Tabellen gestatten einen guten Uberblick uber den Verlauf der Verkalkung und der Vertikalentwicklung dieser Zahne. Getrennte Angaben fur Jungen und Madchen zeigen fur die meisten Zahne — insbesondere in den hoheren Altersklassen — deutliche Geschlechtsunterschiede. Zur genaueren Bestimmung des vom chronologischen Alter nicht selten abweichenden individuellen „Zahnalters“ wurden ferner Tabellen erstellt, die fur alle Mineralisationsgrade und Positionsstufen den dazugehorigen Altersmittelwert enthalten. Aus den Aufstellungen ist auch die Durchbruchszeit der untersuchten Zahne sowie deren Wurzellange zum Zeitpunkt des Eintritts in die Mundhohle ersichtlich. Abschliesende Korrelationsrechnungen ergaben, das zwischen den Mineralisations- und den Positionswerten der einzelnen Zahne in allen Fallen eine statistisch gesicherte Abhangigkeit bestand. Fur die Errechnung des „dentalen Alters“ scheinen, was die Mineralisation anlangt, die ersten Pramolaren und zweiten Molaren die verlaslichsten Aussagen zu erbringen. In bezug auf die vertikale Position sollten vorzugsweise die Eckzahne und ersten Pramolaren herangezogen werden.

https://doi.org/10.1007/bf02024849