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RESEARCH PRODUCT
Kl im Verlagswesen
Christoph Bläsisubject
description
Bei einer etwas groszugigeren begrifflichen Fassung reicht die Nutzung von Kunstliche-Intelligenz-Werkzeugen in Kernbereichen der Verlagswelt mehrere Jahrzehnte zuruck, in Form z. B. von professionellen Rechtschreib- und Grammatikprufprogrammen. Der u. a. durch Fortschritte in der Hard- und Softwareentwicklung sowie den Zugang zu grosen Datenmengen ermoglichte Aufschwung der kunstlichen Intelligenz in den letzten Jahren hat das Angebot an Anwendungen aber wesentlich erweitert und v. a. deren Qualitat erhoht. Dieser Beitrag ordnet beispielhafte aktuelle Anwendungen in geeignete Modelle der Verlagsarbeit ein und widmet sich daruber hinaus der Frage, ob die Unterschiede in der Automatisierbarkeit von konstitutiven Schritten des verlegerischen Handelns es moglich oder sogar notwendig machen, das auf der Basis einer uber Jahrhunderte ausgeubten kulturellen Praxis herausgebildete Selbstbild der Verlagsbranche zu prazisieren bzw. moglicherweise zu modifizieren. Auserdem wird diskutiert, ob generelle Bedenken und Vorbehalte den Einsatz von kunstlicher Intelligenz betreffend im Falle des Verlagswesens bzw. der Buchbranche eine besondere Auspragung bekommen.
| year | journal | country | edition | language |
|---|---|---|---|---|
| 2020-01-01 |