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RESEARCH PRODUCT

Kreislaufanalytische Untersuchung bei Anwendung von Ketamine am Menschen

H. KreuscherH. Gauch

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Die kardiovascularen Effekte der herkommlichen intravenosen Narkosemittel, also der Barbiturate und Thiobarbiturate, sind gekennzeichnet durch negativ-inotrope und chronotrope Wirkungen auf das Herz und durch Minderung des peripheren Widerstandes. Herabsetzung des Schlag- und Minutenvolumens einerseits, Blutvolumenverlagerung in das Niederdrucksystem und die periphere Strombahn andererseits bedingen Hypotonie. Diese bekannten und in der Regel unerwunschten Begleiterscheinungen der Barbiturate und Thiobarbiturate sind unter bestimmten Risikobedingungen gefurchtet, woraus sich eine Reihe von Kontraindikationen ihrer Anwendung ergeben. Nicht nur die Barbiturate und Thiobarbiturate sondern auch einige Inhalationsnarkotica, insbesondere das Halothan, haben ahnliche kardiovasculare Effekte auch im klinisch ublichen Dosierungsbereich.

https://doi.org/10.1007/978-3-642-99958-1_6