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RESEARCH PRODUCT
Granuloma venereum Donovaniosis
Egon KeiningOtto Braun-falcosubject
Gynecologymedicine.medical_specialtyGranuloma Venereummedia_common.quotation_subjectmedicineArtmedia_commondescription
Ausereuropaische Geschlechtskrankheit von geringer Kontagiositat. Am haufigsten in der Sudsee, aber auch in den Sudstaaten der USA. Sekretstauungen in Hautfalten scheinen im feuchtwarmen Tropenklima die Ubertragung zu begunstigen. Hauptlokalisation: Genitalsphare, auffalligerweise das Leistengebiet haufiger als die Genitalien selbst. Farbige sind viel haufiger als Weise befallen. Manner und Frauen im geschlechtsreifen Alter sind gleich oft betroffen. Nach Infektion anfangs eine oder einige juckende Pustelchen im Genitalbereich. Diese vergrosern sich, zerfallen geschwurig, konfluieren und wachsen weiter. Neue Herde, besonders Abklatschherde treten hinzu. Allmahlich entstehen scharf umschriebene, grose, schwammige, leicht blutende, fleischrote Wucherungen, die wie uppige, frischrote Granulationen aussehen, welche stark sezernieren, ubel riechen und geschwurig zerfallen. Beschwerden meistens erst nach Sekundarinfektion.
year | journal | country | edition | language |
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1969-01-01 |