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Phänomenologisch-Semantische Kritik der Modallogik
Olav K. Wiegandsubject
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Die Ausfuhrungen in Teil I versuchten, die Disziplinen der Mathesis Universalis als ganzlich algebraisierte Wissenschaften zu charakterisieren. Die Bestrebungen der formalisierenden Abstraktion fanden dabei ihr Ziel in der Logik der algebraisierten Strukturen. Die Skizze der Semantik moglicher Welten im vorigen Kapitel zeigte, das die verschiedenen modallogischen Systeme, indem sie auf dem Strukturbegriff aufbauen, im Sinne der Husserlschen Konzeption einer Wahrheitslogik im Rahmen der Mathesis Universalis zu sehen sind. Aufgrund ihres abstrakten Charakters sind diese Systeme in der Lage, sehr verschiedene erkenntnistheoretische und ontologische Konzeptionen zum Ausdruck zu bringen. Die Aufgabe wird nun sein, unter Ruckgriff auf die genetischen Analysen des zweiten Teils, zu zeigen, das diesen Schwierigkeiten eine gewisse (genetische) Gesetzmasigkeit zugrunde liegt. Im Resultat werden diese Probleme als unumgehbare Schwierigkeiten einer Interpretation der Modallogik durch Strukturen der Rezeptivitat oder der naturlichen Sprache ausgewiesen.
| year | journal | country | edition | language |
|---|---|---|---|---|
| 1998-01-01 |