Search results for "Pharmacology toxicology"
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Über die Wirkung von Adrenochrom an isolierten Organen
1952
In zahlreichen Untersuchungen, die bisher uber die physiologischen Wirkungen von Adrenochrom (ACHR) durchgefuhrt wurden, haben sich nur wenige sichere Effekte zeigen lassen (Ubersicht siehe bei Bacq 1). Derouaux und Roskam 2 haben nachgewiesen, das am mit Locke-Losung durchstromten Kaninchenohr der Gefaseffekt der Sympathicusreizung durch Wiederholung des Reizes fortschreitend vermindert werden konnte und diese Verminderung durch Zugabe von ACHR zur Perfusionsflussigkeit wieder zu beseitigen war. Sie schliesen daraus, das ACHR moglicherweise ein Vorlaufer des Sympathin sein konnte. Minz und Thibault 3 haben gefunden, das ACHR am isolierten Dunndarm normaler Kaninchen in Konzentrationen 10−4…
Über die Wirkung von Digitoxin auf die Freilegung von Actomyosin und seinen Komponenten aus den Strukturen des Muskels
1952
Es liegen bereits einige Untersuchungen uber den direkten Einflus von Digitaliskorpern auf die „kontraktilen“ Proteine des Herz- und Skeletmuskels vor. Mallov und Robb 1 haben gefunden, das nach Inkubation von Actomyosinfaden mit Herzglykosiden deren „Kontraktion“ verbessert war. Die Calcium-aktivierbare Adenosintriphosphatase (ATPase) des Myosins aus Herzmuskel wird nach Befunden von Guerra 2, Hegglin 3 und Edman 4 durch Herzglykoside wenig gefordert; entsprechende Befunde erhob Segre 5 am Skeletmuskel. Dagegen wird die wasserlosliche, Calcium-hemmbare ATPase von Meyeruof und Kielley 6 durch Digitaliskorper gehemmt. Die Polymerisation von G- zu F-Aktin wird nach Horvath 7 durch Herzglykosi…
Über die Wechselbeziehung der Plasma-und Gewebsproteinbindung von Promazin, untersucht an der isoliert perfundierten Rattenleber
1969
An der isoliert perfundierten Rattenleber wurde die Aufnahme von Promazin aus dem Perfusionsmedium in Abhangigkeit von der Eiweisbindung bestimmt. Das auf pH 7,4 eingestellte Perfusionsmedium enthielt neben 1,3 · 10−4 Promazin 1%, 2%, 4% oder 0% Rinderserumalbumin. Der Anteil des freien, nicht an Albumin gebundenen Promazins betrug in der 1% igen, 2% igen und 4% igen Albuminlosung 51%, 32% und 21%. Die Aufnahme von Promazin in die Leber nahm mit der Konzentration an freiem Promazin im Perfusions-medium zu. Die Ergebnisse wurden mit einem dynamischen Gleichgewicht zwischen dem an Albumin und dem im Gewebe gebundenen Arzneimittel erklart.
Untersuchungen über die Beziehungen zwischen chinidinartigen und β-adrenolytischen Wirkungen von 1-(3-Methylphenoxy)-2-hydroxy-3-isopropylaminopropan…
1965
An elektrisch gereizten linken Meerschweinchenvorhofen wurde der Einflus der β-Receptoren blockierenden Substanz 1-(3-Methylphenoxy)-2-hydroxy-3-isopropylamino-propan (MHIP; Ko 592) auf die Kontraktionskraft, die Refraktarzeit, auf intracellular gemessene Aktionspotentiale und auf die positiv inotrope Adrenalinwirkung untersucht.
Untersuchungen zur mikrosomalen Naphthalinhydroxylierung
1969
Die Hydroxylierung aromatischer Ringverbindungen durch mikrosomale Enzymsysteme wurde am Beispiel des Naphthalins untersucht. Als Parameter fur die Aktivitat wurde die Abnahme der Naphthalinkonzentration nach Ausschutteln in Butanol fluorimetrisch gemessen. Die Umsatzgeschwindigkeit von Naphthalin war hoher als die von p-Nitroanisol wahrend seiner oxydativen O-De-methylierung. Dies stimmt mit der Beobachtung einer kleineren Michaeliskonstanten fur Naphthalin uberein. Die Naphthalinhydroxylierung last sich durchVorbehandlung der Tiere mit DDT und Phenobarbital in ahnlicher Weise steigern wie die O-Demethylierung von p-Nitroanisol. Mausemikrosomen lassen sich durch DDT nicht stimulieren.
Über die Wechselwirkung von Phenothiazinderivaten mit Rinderserumalbumin
1969
1. Die Bindung von Acepromazin, Promazin, Methopromazin, Chlorpromazin und Triflupromazin an Rinderserumalbumin wurde mit Hilfe der Sephadexgelfiltration bestimmt. 2. Die Wechselwirkung wird charakterisiert durch den prozentualen Anteil an freiem bzw. gebundenem Pharmakon, die Gesamtbindungskonstante K 1, die apparente Bindungskonstante k + , und die freie Reaktionsenergie ΔF 0. Das Bindungsvermogen einer 1% igen Rinderserumalbuminlosung nimmt in der oben angegebenen Reihenfolge der Derivate zu. 3. Die Verteilungskoeffizienten zwischen n-Heptan und Pufferlosung pH 7,4 sind nur zum Teil mit der Eiweisbindung der untersuchten Verbindungen korreliert. 4. Die Promazineiweisbindung ist zwischen …
Interaction risk with proton pump inhibitors in general practice: significant disagreement between different drug-related information sources.
2006
Aims To compare information on drug–drug interactions (DDIs) reported on two standard drug-related information sources (Summary of Product Characteristics and Drugdex system by Micromedex), by assessing the prevalence and predictors of potential DDI with proton pump inhibitors (PPIs) in general practice. Methods From the ‘Caserta-1’ Local Health-Service database, 156 general practitioners (GPs) were recruited. From more than 180 000 individuals registered on their lists, we selected patients receiving co-prescription of PPI and medications at interaction risk, according to the Italian Summary of Product Characteristics (SPC) of PPI and Drugdex information, during the year 2003. Thereafter, …
Suicidale Vergiftung durch subcutane Injektion eines Gemisches von Parathion und Demeton-O-methylsulfoxid (E 605 MR�)
1970
Es wird uber einen Pall einer suicidalen Vergiftung durch subcutane Injektion der insecticiden Kombination von Parathion (E 605®) mit Demeton-O-methyl-sulfoxid (Metasystox R®) berichtet. Nach einer akuten Phase, die hauptsachlich durch muscarinahnliche Symptome gekennzeichnet war, schritt die Vergiftung bis zu einer peripheren Atemlahmung nach 6 1/2 Tagen fort. Der klinische Verlauf wird unter Berucksichtigung der Toxicitat der Giftstoffe, ihres Resorptionsweges, ihrer Dosis und der durchgefuhrten Behandlung besprochen. Es wird angedeutet, das die kombinierte Toxicitat der Giftstoffe fur den Menschen hoher sein konnte, als nach fruheren Hinweisen zu erwarten war.
3 Todesf�lle durch Intoxikation (Invertseife) oder durch anaphylaktischen Schock (Ro\kastanienextrakt)?
1965
Es wird uber drei todlich verlaufene Zwischenfalle mit einer uberlebenszeit von 21–46 Std nach einer intravenosen Injektion von angeblich 1/8 mg Strophanthin, 2 ml Vitamin B-Komplex und einem Ro\kastanienextrakt (2,5 ml) berichtet. Die Ermittlungsergebnisse, das klinische Bild, die Sektionsbefunde und die feingeweblichen Untersuchungen lassen jedoch eine Invertseifenlosungintoxikation wahrscheinlicher erscheinen. Diese ist moglicherweise dadurch zustande gekommen, da\ statt des Ro\kastanienextraktes eine entsprechende Menge Zephirol in die Spritzen aufgezogen und intravenos appliziert wurde. Beim Fehlen von positiven toxikologischen Befunden mu\te jedoch auch die Moglichkeit einer anaphylak…
Zur Toxikologie des ?-Phenyl-?-�thylglutarimid (Doriden)
1957
Die bisher in der Literatur niedergelegten pharmakologisch-toxikologischen und klinischen Erfahrungen mit Glutethimid („Doriden-CIBA“) werden mitgeteilt und diskutiert. Die Gesamterfahrungen rechtfertigen die Verwendung dieses neuen Arneimittelkorpers als Schlafmittel. Eine Ausnahmestellung gegenuber anderen leicht abbaubaren Schlafmitteln der Barbitursaurereihe wird nicht ersichtlich. Es wird deshalb die Aufnahme von Glutethimid in die Liste der rezeptpflichtigen pharmazeutischen Spezialitaten fur notwendig erachtet. Neben einigen bekannt gewordenen Intoxikationszustanden durch Glutethimid wird uber eigene Beobachtungen bei einer todlich verlaufenen Vergiftung mit dem gleichen Praparat (Ei…