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AUTHOR
Dietrich Jerchel
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Zur Darstellung der Benzimidazole
1952
Vergleich des Abbaues vonL-Äpfelsäure durch Bacterium Gracile und Lactobacillus Arabinosus
1958
Durch Aufschlus von Bacterium gracile und von Lactobacillus arabinosus konnen Fermentlosungen gewonnen werden, die einander entsprechende „malic”-Enzym-Wirkung aufweisen, wie besonders ein quantitativer Vergleich der Hemmung unter verschiedenen CO2-Drucken zeigt. — Die Beeinflussung des Apfelsaureabbaues mit B. gracile-Kulturen durch Kohlendioxyd unter Druck wird naher untersucht.
Untersuchungen zur Reaktivität von Alkylgruppen heterocyclischer Verbindungen und ihrer funktionellen Derivate III. Kondensation Von Methylpyridinen …
1958
Zur Bestimmung der Kondensationsfahigkeit der drei Methylpyridine, ihrer Methojodide und ihrer N-Oxyde mit Benzaldehyd wurden die Ausbeuten an Styrylverbindungen nach verschiedenen Reaktionszeiten bestimmt. Immer reagieren die 4-standigen Methylgruppen schneller als die 2-standigen. — Aus 3-Methylpyridin, seinem Methojodid oder seinem N-Oxyd entsteht kein Styrylpyridin. Erst nach Einfuhrung einer Nitrogruppe in die 4-Stellung des 3-Methylpyridin-N-oxyds tritt Kondensation mit Benzaldehyd ein. — Die Versuchsergebnisse erlauben eine Diskussion der besonderen Reaktionsverhaltnisse bei Methylpyridinen.
N-Methyl-Oxa-Granatolin
1957
Ausgehend von ω, ω′-Dicarboxy-diallylather lies sich N-Methyl-oxa-granatonin darstellen. Seine Reduktion zum N-Methyl-oxa-granatolin konnte, ebenso wie diejenige von N-Methyl-thia-granatonin zum N-Methyl-thia-granatolin, mit LiAlH4 durchgefuhrt werden. Einige Ester der beiden sek. Alkohole wurden pharmakologisch gepruft.
Untersuchungen zur Reaktivität von Alkylgruppen heterocyclischer Verbindungen und ihrer funktionellen Derivate II. Oxydation Von Alkyl-Pyridinen Und …
1958
Eine Reihe von Methylpyridinen, ihren N-Oxyden und n-Butyl-quartaren Verbindungen sowie von Methylchinolinen wird mit Selendioxyd in Pyridin, 3-Methylpyridin, Isochinolin oder Dioxan unter vergleichbaren Bedingungen selektiv oxydiert. Die Unangreifbarkeit der Methylgruppen in 3- bzw. 5-Stellung wird bestatigt. Eine 4-standige Methylgruppe am Pyridinkern reagiert schneller als eine 2-standige. Methylgruppen am quartaren Pyridinkern sind wesentlich reaktiver als solche am Pyridin. Die entsprechenden Methylpyridin-N-oxyde reagieren am langsamsten. — Methylpyridin-N-oxyde bilden je nach Losungsmittel Pyridin-aldehyd- oder Pyridin-carbonsaure-N-oxyde. — Die 3-standige Athylgruppe am Pyridinring …
Synthesen mit Pyridyl‐pyridinium‐halogeniden. Einführung der substituierten Aminogruppe in die 4‐Stellung des Pyridinkerns
1958
Aus N-Pyridyl-(4)-pyridiniumchlorid-hydrochlorid oder dem daraus leicht erhaltlichen Pyridyl-(4)-phenyl-ather werden mit primaren und sekundaren Aminen substituierte 4-Amino-pyridine gewonnen. Der Reaktionsmechanismus und, damit verbunden, die Stellungsabhangigkeit der Umsetzung werden untersucht und diskutiert.
Reindarstellung von Methylpyridinen über ihreN-Oxyde
1958
Die Trennung der bei 143–145° siedenden „β-Picolin-Fraktion”, die aus 3- und 4-Methylpyridin sowie aus 2.6-Dimethlpyridin besteht, ist nach Uberfuhrung in die N-Oxyde durch Destillation moglich. — 3- und 4-Methylpyridin-N-oxyd lassen sich mit RANEY-Nickel in Eisessig/Acetanhydrid hydrieren, 2.6-Dimethylpyridin-N-oxyd bleibt unter diesen Bedingungen unverandert. Zur Aufklarung dieses Befundes wird die Hydrierung weiterer Pyridin-N-oxyde herangezogen. Bestimmte, in einem Kompensationsverfahren gemessene IR-Banden erlauben Aussagen uber den Grad der Verunreinigung von Pyridinbasen.
Zur Darstellung der Benzylpyridine
1960
Die Gewinnung isomerenfreier Benzylpyridine gelingt in guten Ausbeuten durch Umsetzung der Chlormethylpyridin-hydrochloride mit Benzol unter den Bedingungen der Friedel-Craftsschen Reaktion.
Untersuchungen zur Reaktivität von Alkylgruppen heterocyclischer Verbindungen und ihrer funktionellen Derivate IV. Oxydation Von Hydroxymethylpyridin…
1958
Das Studium der Oxydation von 2-, 3- und 4-Hydroxymethylpyridinen durch Selendioxyd mit und ohne Losungsmittel ergibt, das beim Arbeiten in Dioxan oder Pyridin die 3-Hydroxymethylverbindung nicht angegriffen wird. Je nach Art der Reaktionsbedingungen entstehen Aldehyde und/oder Carbonsauren. Der Reaktionsmechanismus wird diskutiert.
Über Dipyridyl-acetylene undcis-1.2-Dipyridyl-äthylene
1959
Die Darstellung von Di-[pyridyl-(2)]-acetylen, [Pyridyl]-(2)]-[pyridyl-(3)]-acetylen und [Pyridyl-(2)]-[pyridyl-(4)]-acetylen wird beschrieben. Durch Hydrierung dieser Verbindungen mit Lindlar-Katalysator in Methanol lassen sich cis-Dipyridyl-athylene gewinnen.
N ‐Pyridyl‐aminophenole aus Pyridyl‐[amino‐phenyl]‐äthern; eine neue Umlagerungsreaktion
1959
Umlagerungen von [Pyridyl-(4) bzw. -(2)]-[amino-phenyl]-athern in [Pyridyl-(4)-bzw. (2)]-[hydroxy-phenyl]-amine werden beschrieben und die hierfur wichtigen, besonderen Voraussetzungen diskutiert. Entscheidend fur den Ablauf dieser Reaktion ist das Vorliegen des Pyridinstickstoffs im 4-bindigen Zustand.
Reduzierbarkeit Von Tetrazoliumsalzen. Bestimmung durch Vergleich mit Redoxsystemen festgelegten Potentials
1958
Zur Bestimmung der Reduzierbarkeit von Tetrazoliumsalzen werden diese mit halbreduzierten Redoxfarbstoffen in modifizierten THUNBERG-Gefasen zusammengebracht. Das Eintreten oder Ausbleiben der Farbung zeigt an, zwischen welchen Redox-Potentialwerten das Tetrazoliumsalz einzuordnen ist. Auf Grund der Eigenschaft der Tetrazoliumsalze, in ihrer Reduzierbarkeit weitgehend pH-unabhangig zu sein, wahrend das Potential des Bezugssystems pH-abhangig ist, bieten sich mit einem Redox-Farbstoff zahlreiche zur nahen Potentialeingrenzung geeignete Bezugs-Redoxpotentiale. Je nach Tetrazoliumsalz wurden Potentiale der Reduzierbarkeit zwischen — 290 und + 110mV gemessen.