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RESEARCH PRODUCT
Die fossilen Quellen
Hartmut RotheWinfried Henkesubject
13. Climate actiondescription
Die Wahrscheinlichkeit eines Lebewesens, nach seinem Tod zu fossilisieren, wird von mehreren biotischen und abiotischen Faktoren bestimmt oder zumindest beeinflust. Mit der Sequenz biologischer, chemischer und physikalischer Transformationsvorgange bzw. Dekompositionsvorgangel befast sich eine Spezialdisziplin der Archaologie, die Taphonomie2 (Efremov 1940). Taphonomie last sich durch die Kurzformel — Ubergang eines Lebewesens von der Biosphare3 in die Lithosphare4 — beschreiben (Abb. 5.1). Ein Teil des betreffenden Lebewesens, in der Regel die Weichteile, unterliegt einem Wiederverwertungsprozes, da er zu Baumaterial fur andere Organismen bzw. Strukturen umgesetzt wird. Andere Teile des toten Korpers entgehen diesem Ab- und Umbauprozes durch Fossilisierung oder teilweise Fossilisierung, d. h. vollstandige oder teilweise sekundare Mineralisierung von Skelettelementen zu einem Fossil oder Subfossil.
year | journal | country | edition | language |
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1999-01-01 |