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Optische Messungen an Amylose-Farbstoff-Komplexen
1970
In neutralen wasrigen Losungen, die Amylose und Kongorot enthalten, treten im Bereich der Absorptionsmaxima Abweichungen von der normalen optischen Rotationsdispersion und mehrere induzierte Cotton-Effekte auf. Hieraus wird auf eine geordnete Assoziation der Farbstoffmolekule an helicale Segmente der Amylose geschlossen. Bei Methylorange, β-Naphtholorange und Chrysophenin G sind keine induzierten Cotton-Effekte zu beobachten.
Copolymerisation zwischen Vinylencarbonat und Isobutylvinyläther
1967
Bei der radikalinduzierten Copolymerisation zwischen Vinylencarbonat (M1) und Isobutylvinylather (M2) ergeben sich folgende Parameter:r1=0,160;r2=0,185. Der Einflus von Losungsmitteln und der Temperatur auf die azeotrope Copolymerisation wurde untersucht. An den verseiften Copolymeren wurden Acetalisierungsreaktionen mit Propionaldehyd und Veresterungen mit Borsaure, Ameisensaure undp-Toluolsulfochlorid durchgefuhrt.
Die Bedeutung der Polyoxymethylene für die Entwicklung der makromolekularen Chemie
1967
Zunachst werden die Anfange der Polyoxymethylen-Chemie im Laboratorium von H. Staudinger in Freiburg bis etwa 1932 geschildert. Der hochpolymere Charakter der Polyoxymethylene wurde erkannt und die Stabilisierung halbacetalischer Hydroxylendgruppen durch Acetylierung erstmalig durchgefuhrt. Auch rontgenographische Untersuchungen wurden damals ausgefuhrt. Spater wurde von Dupont in Wilmington ein technisch brauchbares Polyoxymethylendiacetat entwickelt. Im zweiten Teil wird auf die kationische Polymerisation von Trioxan eingegangen. Zu Beginn dieser Reaktion entsteht monomerer Formaldehyd. Die Trioxanpolymerisation wird durch Wasser sowie durch Acetale und gewisse Ather ubertragen. Auserdem …
Gelchromatographie, Versuche zur Strömungsdispersion mit radioaktivem Polystyrol
1977
Experimente mit Mischungen aus mit 14C radioaktiv markiertem, monodispersem Polystyrol mit inaktivem Polystyrol zeigen, das bei der gelchromatographischen Trennung ein molekularuneinheitliches Polymeres sich wie die Summe aus molekulareinheitlichen Proben verhalt. Experiments with mixtures of 14C-labelled monodisperse polystyrene and inactive polystyrene show, that in gel chromatography a molecularly nonuniform polymer acts like the sum from molecularly uniform samples.
Struktur und Eigenschaften von makroskopischen Einkristallen aus Polymeren mit konjugierten Bindungssystemen
1974
Beider Polymerisation von Einkristallen aus Monomeren mit konjugierten Dreifachbindungen entstehen Einkristalle von Polymeren, deren Hauptkette im Kristall gestreckt vorliegt und aus miteinander konjugierten, alternierend angeordneten Doppel- und Dreifachbindungen besteht. Die Strukturdaten von zwei ausgewahlten Polymeren werden diskutiert. Charakteristisch ist die Periodizitat in Kettenrichtung von ca. 4.9 A und die Anordnung aller Bindungen der Hauptkette in einer Ebene.
�ber den heutigen Stand viskosimetrischer Molekulargewichtsbestimmungen
1949
1. Es wird gezeigt, wie man durch Bestimmung der Viskositatszahl eine geeignete Stoffkonstante gewinnt. Letztere hat die Dimension einer reziproken Konzentration und ist identisch mit der „intrinsic viscosity“, wobei allerdings das benutzte Konzentrationsmas berucksichtigt werden mus. Als geeignetes Mas wird lit/g oder ccm/g vorgeschlagen. Die Viskositatszahl eines bestimmten Stoffs hangt von seiner Uneinheitlichkeit und vom Losungsmittel ab. Die Art des Durchschnittwertes fur den Polymerisationsgrad ist dadurch bestimmt, in welcher Weise die gemessene Eigenschaft von diesem abhangt. Entsprechende Gleichungen werden abgeleitet. 2. Es werden die heute verfugbaren experimentellen Ergebnisse u…
Der Fadenendenabstand von wurmförmigen Fäden mit Krümmungs- und Windungspersistenz
1971
Wie beim Persistenzmodell vonPorod undKratky wird ein wurmformiger Faden durch den Grenzubergangl→0,α→0 erzeugt, ausgehend von einer Valenzwinkelkette mit der Bindungslangel und dem Valenzwinkelπ-α. Jedoch wird der Rotationswinkelϕ behindert und simultan einem Grenzubergang unterworfen. Auf diese Weise konnen wurmformige Faden mit Krummungs- und Windungsparameter erhalten werden. Die Formel fur den mittleren quadratischen Fadenendenabstand dieses Modells wird berechnet.
Statistische Thermodynamik des Kristallisierens und Schmelzens von hochpolymeren Stoffen
1969
Optisch aktive synthetische Polymere
1964
Es wurde ein kurzgefaster Uberblick gegeben uber die derzeit bekannten Verfahren zur Herstellung von optisch aktiven Polymeren. Bei der grosen Zahl von Veroffentlichungen zu diesem Thema war es im Rahmen eines Vortrages nur moglich, eine kleine Zahl ausgewahlter Beispiele zu behandeln. Es sollten daran die verschiedenartigen Ziele und Fragestellungen erlautert werden. Unter anderem wurde auch uber eigene, zum Teil unveroffentlichte Versuchsergebnisse berichtet.
Die Relaxations-Korrektur in der Kapillar-Viskosimetrie
1952
Eine Kenngrose der Eigenschaft einer physikalischen Anordnung (eines Stoffes) kann nur aus dem Gesetz der Anordnung definiert werden. Eine Mesvorschrift kann nicht Grundlage einer Definition sein, sondern mus umgekehrt aus der Definition abgeleitet werden. Die Kapillar-Stromung Maxwellscher Flussigkeiten erster Art strebt demselben Poiseuilleschen Grenzzustand zu wie die Newtonscher Flussigkeiten. In der Energiebilanz tritt ein Einflus der Schubelastizitat auf, welcher als eine Relaxationskorrektur in Erscheinung tritt. Das bekannte Stromungsgesetz fur Newtonsche Flussigkeiten kann durch diese Relaxationskorrektur erweitert werden und umfast dann die Maxwellschen Flussigkeiten mit.