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RESEARCH PRODUCT

Vom ?feuchten Beinfra�? zur beherrschbaren Komplikation

Klaus-dieter ThomannG. SchwetlickMichael RauschmannLudwig Zichner

subject

Gynecologymedicine.medical_specialtybusiness.industrymedicineOrthopedics and Sports MedicineOsteitismedicine.diseasebusiness

description

Die Therapie der Osteitis anderte sich vom Altertum bis in das 19. Jahrhundert nur wenig: Nachdem der infektiose Herd geoffnet worden war, wurden die Sequester entfernt und die Wunde offen gehalten, um eine Verhaltung des Sekrets zu vermeiden. Mit der Einfuhrung der Asepsis wurde auch die Therapie differenzierter ohne dass sich einheitliche Therapiestandards durchsetzen konnten. Erst die Einfuhrung der Antibiotika in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts brachte eine Wende. Wahrend die systemische Therapie gute Erfolge bei der hamatogenen Osteomyelitis aufwies, bedurfte die posttraumatische und postoperative Osteitis der differenzierten lokalen Therapie. Der Aufsatz beschreibt detailliert die Entwicklung der lokalen Antibiose bis in die Gegenwart.

https://doi.org/10.1007/s00132-003-0628-6