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Klaus-dieter Thomann

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The German Orthopedic Society from 1918 to 1932. Developments and trends

2001

The German Orthopedic Society was founded in 1901. The period between 1918 and 1932 was characterized by the aftermath of World War I. Up to the middle of the 2nd decade, orthopedic surgeons mainly treated soldiers and civilians affected by the war. Almost every congress dealt with amputations and artificial limbs. At the same time, orthopedic surgery became a specialty at the German universities, legitimizing it as a subject of its own. Besides the large number of victims of the First World War who had to be treated by orthopedic surgeons, there was a second group of patients, the so-called cripples. These handicapped people had not previously been treated in general. A new law established…

Governmentmedicine.medical_specialtybusiness.industrymedicine.medical_treatmentRotationplastySpecialtyArthroplastyhumanitieslanguage.human_languageGermanSpanish Civil WarFamily medicineOrthopedic surgerylanguagemedicineOrthopedics and Sports MedicineResocializationbusinessDer Orthopäde
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Heilgymnastik, Massage und physikalische Therapie

1999

Die Behandlung orthopadischer Erkrankungen mit Hilfe physikalischer Verfahren ist so alt wie die Me­dizin. Licht, Luft und Sonne wurden ebenso wie Be­wegung, Massage und Einreibungen in allen Kultu­ren als Heilmittel geschatzt. Gymnastik, Wettkampfe und Bewegungsspiele dienten daruber hinaus der Vervollkommnung des Korpers, dem Erhalt seiner Schonheit und der Vorbeugung von Erkrankungen. Korperliche Leistungsfahigkeit und Einsatzbereit­schaft waren zudem schon immer Voraussetzung mi­litarischer Eroberungen.

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Naturheilkunde und Orthopädie

1999

Reine Luft, Licht und Sonne werden seit Jahrtausenden als Heilfaktoren geschatzt. Andry riet den Eltern, ihre Kinder der frischen Luft auszusetzen. Die Industrialisierung und Verstadterung, lange Arbeitszeiten und einseitige Ernahrung begunstigten Tuberkulose und Rachitis. Dem Leipziger D.G.M. Schreber fiel der Zusammenhang zwischen den sozialen Verhaltnissen und der Haufigkeit von Krankheiten auf. Auf seinen Namen gehen die “Schreber-Garten” zuruck, Kleingarten, mit denen armeren Bevolkerungsschichten die Moglichkeit geboten wurde, Zeit in der Natur zu verbringen und sich korperlich zu betatigen. Der Schweizer A. Rikli erhob Luft und Lichtbader zu zentralen Elementen einer Lebensanschauung…

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Der Staat entdeckt die Bedeutung der Orthopädie

1999

Um die Jahrhundertwende hatte sich die Orthopadie als leistungsfahiges Spezialfach etabliert. Die konfessionellen “Kruppelheime„ bewiesen, das die Rehabilitation Korperbehinderter in die Gesellschaft moglich war. Allerdings waren weder die Arzte noch die Kirchen allein in der Lage, ein flachendeckendes Netz von Kliniken und Rehabilitationszentren zu grunden. Es bedurfte nur noch eines Anstoses, um Staat und Offentlichkeit von der Bedeutung der Orthopadie zu uberzeugen.

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Orthopedists and patients under the National Socialist dictatorship

2001

Die 12-jahrige nationalsozialistische Diktatur stellt einen tiefen Einschnitt in die Geschichte der Orthopadie in Deutschland dar. Die Fursorge und Behandlung wurde auf diejenigen Kranken beschrankt, bei denen die Aussicht bestand, sie wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern. Orthopadisch Kranke mit geistigen und seelischen Behinderungen fielen nicht mehr in die Obhut der Orthopaden und waren potenziell der Vernichtung ausgesetzt. Trotz intensiver Bemuhungen, die sich an den Themen der Jahrestagungen ablesen lassen, belasteten die politischen Rahmenbedingungen die wissenschaftlichen Leistungen. Der weitgehende Abbruch der internationalen Kontakte wirkte sich negativ aus. Beeintrachtigt w…

business.industryMedicineOrthopedics and Sports MedicineNazismbusinessHumanitiesDer Orthopäde
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100 Jahre Zeitschrift für Orthopädie

2008

The article affords insight into the one hundred years' history of the Journal of Orthopedics. The existing 130 volumes reflect the change in the orthopedic spectrum of illness, diagnostic investigation and treatment. Already in its first few years of existence, the journal was a forum for international exchange. Investigation of various epochs showed that the editors applied strict scientific standards in selecting the publication, despite basis changing historical conditions. They were able to prevent political interventions appreciably influencing the character of the journal. At the same time, the negative effects which the two world wars and National Socialism had on the further develo…

geographygeography.geographical_feature_categoryeducationFellPsychological interventionNazismInternational exchangePoliticsPolitical scienceOrthopedics and Sports MedicineSurgerySocial scienceInternational developmenthealth care economics and organizationsZeitschrift für Orthopädie und ihre Grenzgebiete
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Ein modernes Lehrbuch wird 100 Jahre alt

2008

The appearance of Albert Hoffa's "Textbook book of orthopaedics" in 1891 saw the young special discipline enter a new phase of professionalisation in the German-speaking countries. Hoffa defined in this work the scope and methodology of orthopaedics in a sense that is still valid today. By including operative and conservative forms of treatment, he created the foundation for a continued scientific development of the subject. Only with the appearance of Hoffa's work did orthopaedics gain acceptance as a special area by many physicians. The far-reaching influence and significance of the textbook for orthopaedics is portrayed with the aid of historic sources.

Textbooks as TopicMedical educationmedicine.medical_specialtyHistoryScientific developmentOrthopedic surgerymedicineHistorical ArticleOrthopedics and Sports MedicineSurgeryZeitschrift für Orthopädie und ihre Grenzgebiete
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Vom “Krüppelheim„ zur Universitätsklinik “Friedrichsheim„

1999

Am 22. Februar 1908 fand eine erste offentliche Veranstaltung in Frankfurt am Main statt, mit der fur die Grundung einer Einrichtung fur Korperbehinderte geworben wurde. Diese Initiative wurde von dem Oberburgermeister F. Adickes und einflusreichen Burgern unterstutzt. Ein Jahr spater, am 21.3.1909 wurde der “Verein fur Kruppelfursorge fur die Bezirke Wiesbaden und Frankfurt am Main„ gegrundet. Den finanziellen Grundstock legte die Fabrikantenwitwe Elisabeth Konig. Neben 200 000 Reichsmark uberschrieb sie dem Verein sechs Morgen Land in der besten Wiesbadener Villengegend auf dem Neroberg. Hier sollte das neue “Kruppelheim„ entstehen. Allerdings scheiterte dieser Plan am Widerstand wohlhabe…

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Diakonie und Caritas nehmen sich der Körperbehinderten an

1999

Die Industrialisierung und Verstadterung begunstigte die Entstehung “sozialer Krankheiten„. Rachitis, Tuberkulose und andere Infektionskrankheiten hinterliesen nicht selten korperliche Dauerschaden. Behinderte Kinder und Jugendliche hatten weder ein Anrecht auf medizinische Therapie noch schulische Ausbildung. Ihr Weg in Armut und Elend schien vorgezeichnet. In dieser Situation nahmen sich die Innere Mission und spater die Caritas der Korperbehinderten an. Am Oberlinhaus in Nowawes bei Potsdam entstand 1886 auf Anregung des Theodor Hoppe das erste Heim fur korperbehinderte Kinder. Die Unterbringungskosten wurden von den Armenverwaltungen getragen. Der Erfolg ubertraf alle Erwartungen. Das N…

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Orthopädie, ein Fach mit Geschichte

1999

1741 veroffentlichte der franzosische Arzt Nicolas Andry ein Buch fur Eltern, dem er den Titel “Orthopadie„ gab. Ganz im Sinne der Aufklarung forderte er eine naturliche Aufzucht der Kinder, nichts durfe sie einengen, Geist und Korper musten sich trotz aller Zivilisation ungehindert entfalten konnen. Andry empfahl, Verkrummungen der Wirbelsaule und der Beine durch Schienen zu korrigieren. Dieser Vorschlag war revolutionar, denn bisher galten Verkruppelungen als gottgegeben und kaum beeinflusbar. Andry verglich die Aufgabe des Orthopaden mit der eines Gartners, der einen verwachsenen Baum an einen kraftigen Pfahl anschlingt. Im Laufe der Zeit korrigiert das Wachstum die Fehlstellung.

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Minimalinvasive Chirurgie der Gelenke

1999

Die aseptische Gelenkchirurgie entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts. Zur Arthrotomie entschlos man sich erst nach Ausschopfung aller konservativer Masnahmen. Die Operation des Kniegelenkes blieb ein schwieriger Eingriff, da insbesondere die “Bandscheiben des Kniegelenkes„ nur teilweise zur Darstellung kamen. Mit Zunahme der degenerativen Leiden und der besseren Kenntnis uber die Atiologie von Knieschmerzen kam der Diagnostik der Menisken eine zunehmend grosere Bedeutung zu. Diese war mit den vorhandenen Moglichkeiten jedoch nicht zu erzielen.

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Die Anfänge der Chirurgie

1999

Der Begriff Chirurgie kommt aus dem Griechischen. Er setzt sich aus den Wortern Hand und Arbeit zusammen. Im Gegensatz zum Arzt war der Chirurg fur lange Zeit ausschlieslich Handwerker, er renkte luxierte Gelenke ein, verband Wunden und richtete Knochenbruche. Bereits in den altesten medizinischen Papyri wird die Wundbehandlung ausfuhrlich beschrieben. Die Schulterluxation wird noch heute durch die Methode nach Hippokrates eingerenkt. Gut verheilte Knochenbruche an historischen Skeletten beweisen die Geschicklichkeit der Handwerkschirurgen. Die medizinische Versorgung der Bevolkerung lag bis zum 18. Jahrhundert weitgehend in den Handen der Chirurgen, Bader und Barbiere.

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Ersatz der unteren Extremitäten

1999

Unfalle mit komplizierten Knochenbruchen, Verletzungen bei kriegerischen Auseinandersetzungen und Erfrierungen konnen Hande und Fuse, Beine und Arme so schwer schadigen, das eine Amputation notwendig wird. Im Altertum endeten schwere offene Knochenbruche wegen der nachfolgenden Infektion meist todlich. Am ehesten durften die Verwundeten uberlebt haben, bei denen die traumatische Amputation mit einer glatten Schnittflache verbunden war. Auch der “Brand„, die trockene Nekrose einer Extremitat als Folge einer Durchblutungsstorung, konnte uberlebt werden. Die haufigste Ursache war das “Antoniusfeuer„. Mit der Entwicklung der Chirurgie, insbesondere der Einfuhrung der Gefasunterbindung, stieg di…

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Antisepsis und Asepsis

1999

Operative Eingriffe sind eng verbunden mit der Entwicklung der Anasthesie und der Asepsis. Beide Verfahren nahmen ab Mitte des 19. Jahrhunderts Einzug in die Medizin.

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The history of meniscal-surgery

2000

In comparison with other operative procedures, the history of meniscal-surgery offers some particular differences. Over a long period of time injuries of the semilunar-cartilages of the knee-joint were not generally recognised. In the 18th century only was the clinical picture roughly outlined. There is evidence, that parts of the meniscus were removed much earlier than we have historic proof of. These meniscal fragments were generally mistaken for "loose bodies" in the joints, not knowing the exact etiology. Operative interference with joints was afflicted with a very high incidence of infections and thus complications. Due to this reliable standards of sterility were imperative to obtain …

medicine.medical_specialtybusiness.industrySemilunar CartilagesLong periodJoint Loose BodiesOrthopedic surgeryTotal removalMedicineOrthopedics and Sports MedicineHigh incidencebusinessOrthopedic ProceduresSurgeryDer Orthopäde
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Private orthopädische Heilanstalten im 19. Jahrhundert

1999

Die Orthopaden des 19. Jahrhunderts behandelten fast ausschlieslich Kinder und Jugendliche. Sie nutzten das Wachstum, um Formabweichungen zu korrigieren. Im Vordergrund standen Fusfehlbildungen, X- und O-Beine sowie die seitliche Wirbelsaulenverbiegung (Skoliose). Der Korper wurde in Apparate, Korsetts und Schienen gezwangt, die der Fehlstellung entgegenwirkten. Haufig wurde diese Therapie durch eine Gymnastik zur Kraftigung der Muskulatur erganzt. Im Laufe von Monaten und Jahren normalisierten oder besserten sich die Haltungsfehler.

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Bemerkungen zu K.-D. Thomann: „100 Jahre Zeitschrift für Orthopädie“

2008

The historical review of 100 years of the Zeitschrift fur Orthopadie could create the impression that the Nazi era did not have any significant impact on orthopedics in Germany. In this commentary it is shown that the Prevention of Heredopathic Offspring Act of 1933 resulted in an uncritical overemphasis on hereditary factors. This decisively influenced concepts of, research into and therapy for hip dislocation, both in Germany and other countries.

PsychoanalysisHistoryDislocation (syntax)MEDLINEHistorical ArticleOrthopedics and Sports MedicineSurgeryNazismZeitschrift für Orthopädie und ihre Grenzgebiete
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Orthopädie und Nationalsozialismus

1999

Die Nationalsozialisten hatten vor der Machtubernahme angekundigt, die Ausgaben fur “Minderwertige„, und hierzu rechneten sie auch die “Kruppel„, radikal zu beschneiden. In der Offentlichkeit entstand der Eindruck, die Korperbehindertenfursorge sei kunftig uberflussig. Bereits im Juli 1933 verabschiedeten sie ein Sterilisierungsgesetz, nach dem unter anderem auch Menschen mit einer “schweren erblichen Misbildung„ zu sterilisieren seien. Dem Text nach fielen in diese Gruppe viele Menschen mit angeborenen orthopadischen Leiden. Aus Sicht der Rassenhygiene lies sich damit langfristig die Zahl der orthopadisch Kranken verringern. Das Programm der Nationalsozialisten sah zugleich die Forderung d…

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Das rachitische X-Bein im Kindesalter

2003

Knee malpositions, for example valgus or varus deformations or flexion contractures, were often cited in the historical literature. In earlier times, clinical pictures such as rickets were often the reason for this kind of deformity. A causal therapy did not exist until the twentieth century. In most cases of rickets, genu valgum was reported as the typical knee deformation. The differential diagnosis for genu valgum caused by rickets was genu valgum traumaticum, paralyticum, and inflammatorium. The most important reports on the pathogenesis of valgus deformation can be found in publications by Hueter and von Mikulicz. The causal therapy of rickets was introduced at the beginning of the twe…

musculoskeletal diseasesmedicine.medical_specialtybiologySports medicinebusiness.industryRicketsKnock kneesmedicine.diseasebiology.organism_classificationAsepsisSurgeryGenu ValgumValgusOrthopedic surgerymedicineDeformityOrthopedics and Sports Medicinemedicine.symptombusinessDer Orthop�de
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Die orthopädische Chirurgie etabliert sich

1999

Die Einfuhrung der Anti- und Asepsis eroffnete der Chirurgie neue Horizonte. Bis zu diesem Zeitpunkt waren operative Eingriffe an Knochen und Gelenken nur bei vitaler Indikation zu rechtfertigen. Nun war es moglich, verbogene Knochen operativ zu begradigen, freie Korper zu entfernen und gelahmte Gliedmasen durch die Arthrodese wieder funktionsfahig zu machen. Einige Arzte spezialisierten sich auf Eingriffe an den Bewegungsorganen. Besonders zu erwahnen ist A. Hoffa, der nach chirurgischer Ausbildung und Habilitation 1886 eine Privatklinik fur orthopadische Chirurgie in Wurzburg eroffnete und im Laufe der folgenden Jahre zu internationaler Bedeutung gelangte. Er inaugurierte eine Vielzahl vo…

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Der aufrechte Gang

1999

Die Evolution des Menschen aus dem Tierreich ist untrennbar mit dem aufrechten Gang verbunden. Erst als der “homo erectus„ zur Fortbewegung nicht mehr der Hande bedurfte, lernte er zu “begreifen„. “Erfassen„ und “begreifen„ sind Voraussetzungen der intellektuellen Entwicklung.

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The german historical museum of orthopaedic surgery. A museum for science and public

2000

The German historical museum of orthopaedic surgery was founded 1959 in Wurzburg. The main task of this institution is the furtherance of science in medical-history. Since the beginning, 41 years ago, the number of books and exhibits increased continuously. The library of the museum is the biggest public collection in Germany and contains more then 6000 books and publications in orthopaedics. Furthermore the museum includes a big amount of exoprostheses of the upper and lower limb, alloarthroplasties of hip- and knee-joints, traumatologic implants and instruments of orthopaedic surgery. A big number of bone-preparations with pathologic alterations and variations will also be presented. The …

medicine.medical_specialtybusiness.industryPublic healthLibrary sciencehumanitiesLower limblanguage.human_languageGermanExhibitionOrthopedic surgerymedicinelanguageOrthopedics and Sports MedicinebusinessDer Orthopäde
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Vom ?feuchten Beinfra�? zur beherrschbaren Komplikation

2004

Die Therapie der Osteitis anderte sich vom Altertum bis in das 19. Jahrhundert nur wenig: Nachdem der infektiose Herd geoffnet worden war, wurden die Sequester entfernt und die Wunde offen gehalten, um eine Verhaltung des Sekrets zu vermeiden. Mit der Einfuhrung der Asepsis wurde auch die Therapie differenzierter ohne dass sich einheitliche Therapiestandards durchsetzen konnten. Erst die Einfuhrung der Antibiotika in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts brachte eine Wende. Wahrend die systemische Therapie gute Erfolge bei der hamatogenen Osteomyelitis aufwies, bedurfte die posttraumatische und postoperative Osteitis der differenzierten lokalen Therapie. Der Aufsatz beschreibt detailliert di…

Gynecologymedicine.medical_specialtybusiness.industrymedicineOrthopedics and Sports MedicineOsteitismedicine.diseasebusinessDer Orthop�de
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The history of census of cripples (“Reichskrüppelzählung”)

2000

The census of cripples ("Reichskruppelzahlung") in the German Reich plays a central role in the development of orthopaedic surgery. Local censuses conducted by protestant ministers had already pointed out the great number of disabled children without appropriate care. It was the achievement of Konrad Biesalski, who was an orthopaedic surgeon, and of Eduard Dietrich, a Prussian government official, that a nation-wide census for disabled people was conducted. The concerns of the Reich-health-administration, which had complained about the way the survey was to be made, were neglected. These concerns were not all unjustified. Both the planning of the census itself and the technical interpretati…

Value (ethics)Governmentbusiness.industrymedia_common.quotation_subjectSocial WelfareCensusPublic opinionProtestantismPolitical agendaLawMedicineOrthopedics and Sports MedicinebusinessWelfaremedia_commonDer Orthopäde
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Ersatz der oberen Extremitäten

1999

Der Ersatz von Hand und Arm ist weitaus schwieriger als der des Beines. Die Beine dienen der Fortbewegung, sie ubertragen die Last des Korpers auf den Boden. Eine gute Prothese erfullt diese Anforderungen. Dagegen nehmen wir mit den Handen Kontakt zu unserer Umwelt auf, wir “begreifen„ sie. Die Funktion der Hand ist unmittelbar mit dem Gefuhl verbunden. Diese kann niemals durch eine Prothese ersetzt werden. Der einseitig Amputierte benutzt die Prothese als Beihand, der doppelseitig Amputierte mus die Greiffunktion beider Kunsthande intellektuell kontrollierten. Das Gefuhl fur den Gegenstand fehlt ihm.

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Transition from malum coxae senilis to the concept of osteoarthritis. Summary of the best-known theories and classifications

2001

Das Krankheitsbild der degenerativen Gelenkerkrankung ist seit Jahrtausenden bekannt. Der Palaopathologie verdanken wir Funde, die unverkennbar Zeichen eines degenerativen Leidens im Sinne der heutigen Arthrose beinhalten. Bereits die Arzte der Antike kannten und beschrieben dieses Gelenkleiden. Allerdings hatten sie Schwierigkeiten verschiedene Gelenkerkrankungen voneinander abzugrenzen. Zudem waren die therapeutischen Moglichkeiten begrenzt. Uber Jahrhunderte wurden alle Gelenkerkrankungen unter der Bezeichnung “Rheumatismus” gefuhrt, bevor 1683 die Gicht durch Thomas Sydenham (1624–1689), der selbst an einer Arthritis urica litt, abgegrenzt wurde. Eine fruhe Unterteilung geht auf John Ha…

Gynecologymedicine.medical_specialtyPathologyArthrosis deformansbusiness.industrymedicineOrthopedics and Sports MedicinebusinessDer Orthopäde
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Die Gründung des Museums

1999

1959 wurde das Deutsche Orthopadische Geschichts- und Forschungsmuseum auf Anregung von G. Hohmann in Wurzburg gegrundet. In den folgenden Jahrzehnten war das Museum in der Orthopadischen Universitatsklinik Konig-Ludwig Haus untergebracht. Unter der Leitung von A. Rutt und vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern gelang es, die Bestande immer weiter auszubauen. Voraussetzung hierfur waren Spenden, die Schenkung von Nachlassen, unter anderem von B. Valentin und die Unterstutzung der Deutschen Gesellschaft fur Orthopadie und Traumatologie. Aus Platzgrunden wurde das Museum 1995 nach Frankfurt am Main verlegt und 1998 wiedereroffnet.

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Narkose und Schmerztherapie im Wandel der Zeit

1999

Der Kampf gegen den Schmerz ist so alt wie die Menschheit. Unzahlig sind die Versuche Schmerzen zu lindern. Der Durchbruch auf dem operativen Sektor wurde 1846 durch W.T.G. Morton erreicht. Mit seiner Anwendung von Ather zur Narkose bei zahnarztlichen Eingriffen ist er als der Begrunder der schmerzfreien Chirurgie anzusehen.

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