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Morphologie des Spaltensystems der inneren elastischen Membran muskul�rer Arterien
1968
Die selektive Mineralisation des Randsaumes von Spalten der inneren elastischen Membran ermoglicht bei Anwendung eines modifizierten Kalknachweises nach v. Kossa die Umrisse der Membranspalten an groseren Arterienstrecken makroskopisch darzustellen. In den Extremitatenarterien zeigten die Aa. femoralis, poplitea und brachialis zirkular orientierte grosere Membranlucken, die durch zahlreiche kleinere axial oder schrag verlaufende Membranspalten untereinander verbunden waren. An einigen Partien der A. ilica externa uberwogen feine longitudinal verlaufende Membranlucken. Unmittelbar proximal und distal vom Abgang der A. profunda femoris waren die Lucken in der inneren elastischen Membran der F…
Zur Feinstruktur der Mesenterialen Lymphgef�sse (Cavia Porcellus L.)
1965
1. Elektronenmikroskopische Befunde an Lymphgefasen im Dunndarmmesenterium von Cavia porcellus werden mit physiologischen und richtmikroskopischen Ergebnissen verglichen, um die autonome Kontraktilitat des einzelnen, auch isoliert tatigen sogenannten Lymphangions einem Verstandnis naherzubringen. 2. Verglichen mit der allgemein recht gleichformigen Struktur der Blutgefaswandung besitzt das Lymphgefas entsprechend der Anordnung der Gefasklappen eine diskontinuierliche Wandstruktur. Sie tritt lichtmikroskopisch in den Horstmannschen Muskelmanschetten und den ihnen zugeordneten adventitiellen Nervenplexus (Nervenmanschetten) im mittleren Abschnitt der Lymphangione in Erscheinung. Im elektronen…
�ber die Struktur und den Verschlussmechanismus Des ductus venosus
1965
Das Gefasrohr des Ductus venosus schliest nur geringe Mengen der glatten Muskulatur ein. Ein muskularer Sphinkter ist an seinem Abgang nicht vorhanden. Auch andere vorgebildete Strukturen, z. B. die im Schrifttum gelegentlich erwahnten „Lippenbildungen“, die den Ductusabgang postnatal sofort verschliesen sollen, liegen nicht vor. Die postnatale funktionelle Ausschaltung des Ductus venosus ist Folge des Druckabfalles im portalen Sinus (Recessus umbilicalis) und beruht im Wesentlichen auf der Retraktion und Engstellung seines Abganges, dessen lichte Weite vom Gefasinnendruck in hohem Mase abhangig ist. Die Retraktion des Ductusabganges wird wahrscheinlich durch die muskularen Elemente geforde…
Elektronenmikroskopische Zytomorphologie der m�nnlichen Brustdr�se
1969
Im Vergleich zu lichtmikroskopischen Untersuchungen an der Mamma virilis wird anhand von 2 operativ entfernten Brustdrusen eines 57 und 63 Jahre alten Mannes die elektronenmikroskopisch erfasbare Zytomorphologie beschrieben. Die Befunde werden den physiologischen Wachstumsimpulsen dieses Organs gegenubergestellt und Fragen der Zelldifferenzierung, der Desquamation und apokrinen Sekretion beantwortet. Elektronenmikroskopisch werden am Drusenepithel Basalzellen, grosere Zellen der oberflachlichen Zellreihen und Myoepithelzellen unterschieden. Diese Zellen entsprechen den Gangepithelien der weiblichen Brustdruse und besitzen intracytoplasmatische Filamente. Diese stellen ein haufiges Differenz…
Die Paraganglien am Ganglion nodosum vagi und dessen Umgebung beim erwachsenen Menschen
1951
In oder unmittelbar an markhaltigen Nervenstammchen, die aus dem Ganglion nodosum hervorgehen, wurden beim erwachsenen Menschen mehrere kleine bis 0,5 mm grose, nichtchromierbare Paraganglien aufgefunden. Gleichartige Gebilde liegen auch in deren Umgebung und in der Wand des Bulbus venae jugularis verstreut. Ihr Aufbau und ihre Zellen gleichen in jeder Hinsicht denen des Paraganglion caroticum und hinsichtlich der verstreuten Lage der Knotchen noch mehr dem Paraganglion aorticum supracardiale. Sie erscheinen sehr gefasreich. Fur die Gesamtheit dieser Gebilde wird die Bezeichnung Paraganglion nodosum vorgeschlagen.
�ber den Saccus vasculosus einiger Teleosteer
1954
I. Der Saccus vasculosus der Makrele, zeigt, abgesehen von seiner Lage, keine Besonderheiten gegenuber dem anderer Teleosteer. Unerklart mussen vorlaufig die dunkelgefarbten Granula im Epithel bleiben. Sie nur als Farbniederschlage zu deuten, erscheint nicht befriedigend, da sie nur im Saccus vorkommen. II. Der verschiedene Fullungszustand von Capillaren einerseits und Blutsinus andererseits im Saccus von Sebastes norvegicus lenkt unsere Aufmerksamkeit auf die noch nicht ganz geklarten Blutgefasversorgungsverhaltnisse des Saccus. Es ist an die Moglichkeit verschiedener Blutversorgung von Sinus und Capillaren zu denken, wie auch Scharrer (1948) vermutete. III. Die phasenkontrastoptischen Beo…
Das Zellbild der Rattenhypophyse nach kombinierter Verabreichung einiger Thyreostatica zusammen mit SH-gruppenhaltigen Verbindungen unter besonderer …
1954
1. Es werden die Veranderungen des Zellbildes des Hypophysenvorderlappens der Ratte beschrieben, die sich nach Verabreichung thyreostatisch wirkender Stoffe ergeben. Diese Zustande werden mit den Zellbildern verglichen, die durch zusatzliche Gabe SH-gruppenhaltiger Verbindungen zu den gleichen Thyreostatica resultieren. 2. Es zeigte sich, das ein experimentell erzeugtes Wachstum der Glandula thyreoidea unabhangig von der Stoffwechselanderung verlaufen kann. 3. Stoffwechselanderung ist mit einer Alteration derβ-Zellen des Hypophysenvorderlappens verbunden. Dieβ-Zellen sind bei Thyroxinmangel vermehrt. 4. Kropfbildung geht mit einer Zunahme der Stammzellen einher, die vermehrtγ-Zellen bilden.…
Die Leydigschen Zwischenzellen im Funiculus spermaticus des Menschen
1955
Innerhalb und an manchen Nervenstammchen des Funiculus spermaticus des Menschen konnten bei 13 untersuchten erwachsenen Mannern regelmasig beiderseitig in wechselnder Ausbildung Leydigsche Zwischenzellen aufgefunden werden. Sie liegen vorwiegend 4–7 cm uber den Hoden und zeigen jeweils alle charakteristischen Merkmale der Zwischenzellen des dazugehorigen Hodens. Eine authochtone Entstehung dieser Zellen aus dem ortlichen Bindegewebe oder aus den Schwannschen Zellen der Nerven wird ebenso wie eine Gleichsetzung dieser Zellkomplexe mit akzessorischem Nebennierenrindengewebe abgelehnt. Ein Vergleich mit den Lageverhaltnissen bei Feten last vermuten, das die Zellgruppen dem Hoden entstammen und…