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Zunge und pharyngealer Raum bei operativer Rückverlagerung des Unterkiefers
1975
Anhand von Fernrontgenseitenbildern werden die Auswirkungen der operativen Ruckverlagerung des Unterkiefers bei Progenie auf die Zungenlage und den pharyngealen Luftweg untersucht. Es zeigt sich, das der pharyngeale Raum durch die Operation und die dadurch bedingte Ruckverlagerung der Zunge eingeengt wird. Uber langere Zeit werden durch Anpassungsvorgange die ursprunglichen raumlichen Beziehungen annahernd wieder hergestellt.
Kasuistischer Beitrag über den Wert des Fernröntgenbildes bei Beurteilung der Frontzahnstufe
1959
An 3 klinischen Fallen wird erlautert, wie mit Hilfe der Fernrontgenaufnahme des Schadels die objektive Befunderhebung gewahrleistet ist und damit ein willkommener Hinweis fur die Behandlung abgeleitet werden kann.
Untersuchungen über die Frustrationstoleranz von jugendlichen und erwachsenen Patienten mit LKG-Spalten
1986
Aufgrund der Untersuchung von 130 Patienten mit Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten mit dem Rosenzweig Picture-Frustration-Test lassen sich folgende Tendenzen feststellen: 1. Spaltpatienten haben eine geringere Frustrationstoleranz, sie scheinen weniger in der Lage zu sein, sich mit Gelassenheit uber Konfliktsituationen hinwegzusetzen. Sie versuchen, Auseinandersetzungen auszuweichen. 2. Weibliche Spaltpatienten haben mehr Schwierigkeiten als mannliche, sich durchzusetzen. 3. Jungere Patienten zeigen mehr Schuldgefuhle und Autoaggression. 4. Eine Patientengruppe mit schlechterer Primarversorgung zeigte insgesamt starkere Normabweichungen als die anderen Patientengruppen.
Veränderungen der Schmelzoberfläche bei der Klebetechnik
1980
An 11 aus kieferorthopadischen Grunden zu extrahierenden Zahnen wurden vestibular und oral mit Hilfe der Klebetechnik Kunststoffbrackets befestigt. 12 Wochen danach wurden diese Zahne extrahiert, in Einzelschnitte von 100 nµ Dicke zerlegt und polarisationsoptisch untersucht. Dabei wurden regelmasig im Zervikalbereich der Klebestelle Demineralisationen festgestellt.
Kompensationsmechanismen von Schädelasymmetrien
1987
Um Einblicke in die Dynamik von Schadelasymmetrien zu bekommen, wurden an 500 Schadeln Asymmetriemase (semi-) quantitativ am Neuro- und Viszerokranium erfast (Position undGrose). Zur Bestimmung eines intrakraniellen Zusammenhangs wurden Korrelations (r)- und Kontingenzkoeffizienten (c) ermittelt. Es wurden folgende Ergebnisse erzielt: Asymmetrien konnen gekreuzt (invers) und gleichseitig auftreten (qualitative Asymmetrie bzw. Kompensation). Kompensationen von Asymmetrien konnen an mehreren Stellen stattfinden (quantitative Asymmetrie). Die formale Genese von Schadelasymmetrien kann nicht uberwiegend monokausal, z. B. Handigkeit, erklart werden. Unterphysiologischen Bedingungen sind alle mog…
Der Eckzahn als Zeitfaktor kieferorthopädischer Behandlung
1966
Es wurde berichtet, das mit Hilfe des Orthopantomographen der kieferorthopadische Rontgenbefund in bezug auf die Lage der Eckzahnkeime eine bemerkenswerte Vervollkommnung erfahrt. Eine systematische Musterung erbrachte den Nachweis verschiedener Variationen im Ablauf der Eckzahnentwicklung. Asymmetrische Hohenlagen der Keime, ungleichmasige und abwegige Entwicklungen der Wurzel sowie abweichende Achsenstellungen werden als mitbestimmende Faktoren der verzogerten Eckzahnverschlusselung angesehen.
Bißlageverschiebung — eine Utopie?
1980
An 82 mit funktionskieferorthopadischen Geraten erfolgreich behandelten ausgepragten Fallen derAngle Klasse II,1 wurden kephalometrische Befunde zu Beginn und am Ende der Behandlung erhoben. Die Ergebnisse sprechen dafur, das mehrere Einzelveranderungen, skelettaler und dentoalveolarer Art, in variierendem Mase zum Gesamtausgleich beitragen. Der Einzelanteil bleibt dadurch gering. Mit groser Wahrscheinlichkeit tragt auch eine nennenswerte mandibulare Reaktion zum Okklusionsausgleich bei, d. h., der Unterkiefer erfahrt eine therapeutisch induzierte, wachstumsbedingte Mesialentwicklung, die erfahrungsgemas bei unbehandelten Distalbissen nicht erwartet werden kann.
Morphologische Ergebnisse zur Anwendbarkeit eines gepulsten Kryptonfluorid-Excimerlasers im Rahmen der Schmelzkonditionierung
1991
Trotz vieler Fortschritte auf dem Gebiet der Saure-Atz-Technik sind wesentliche Probleme bisher nicht gelost worden. Die Hauptaspekte dieses Problemkreises sind das nicht vorhersagbare Atzmuster, die unkontrollierbare Langzeittiefenwirkung sowie die Entstehung von Schmelzausrissen aufgrund einer nicht definierbaren Bruchflache bei Bracketabnahme. Ziel der vorliegenden Studie ist es, morphologische Ergebnisse der Schmelzkonditionierung bei Verwendung eines gepulsten Kryptonfluorid-Excimerlasers (248 nm) vorzustellen. Die rasterelektronenmikroskopische Untersuchung zeigte ein dem peripheren Saure-Atz-Tup ahnelndes Oberflachenrelief. Zeichen einer Hitzeentwicklung wurden nicht gefunden. Die An…
Funktionelle Langzeitergebnisse nach Velopharyngoplastik als sprachverbessernde Maßnahme
1994
Von 148 Patienten, bei denen im Zeitraum von 1980 bis 1992 wegen einer velopharyngealen Insuffizienz eine Velopharyngoplastik durchgefuhrt wurde sowie pra- und postoperative Befunde vorlagen, wurden 43 Betroffene zur Einschatzung der morphologischen und funktionellen Spatresultate nachuntersucht. Bei 95,3% aller nachuntersuchten Patienten wurde eine Velopharyngoplastik nachSanvenero-Rosselli [15] und bei 4,7% eine Velopharynxadhasion nachStellmach [19] durchgefuhrt. Die pra- und postoperative Beurteilung sowie die Nachuntersuchung erfolgten dabei nach subjektiven Kriterien durch Fachvertreter der Kieferchirurgie, Kieferorthopadie, Phoniatrie und Logopadie. Bei 86% der nachuntersuchten Patie…
Der Einfluß von Strahlenqualität und Verstärkerfolie auf Röntgenaufnahmen des Schädels
1961
Optimale Aufnahmebedingungen fur Rontgenaufnahmen des Schadels konnen mit Hilfe eines kleindimensionierten, im Text beschriebenen Testgerates ermittelt werden. Im Experiment erweisen sich mittelharte Strahlen bei Verwendung eines Vierventilapparates mit einer Erzeugerspannung von 65–70 kV am besten geeignet, um Profilweichteile, dentale und paradentale Strukturen in gutem kontrast und ausreichender Zeichenscharfe darzustellen. Von drei in ihrer Verstarkerwirkung verschiedenen Folien ergibt die feinzeichnende Folie die besten Resultate. Hartere Strahlen in Verbindung mit Folien hoherer Verstarkungswirkung kurzen die Aufnahmezeiten bis auf ein Funftel der bei Verwendung optimaler Strahlenqual…