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Zum Mechanismus der Polymerkristallisation
1982
Auf der Grundlage der Ergebnisse von Rontgenkleinwinkel-Streuexperimenten und elektroenenmikroskopischen Untersuchungen an verzweigtem Polyethylen wird ein neues Modell zum Ablauf des partiellen Kristallisierens und Schmelzens entwickelt. Im Modell wird der Aufbau der Lamellarstruktur als sukzessive „Einschubkristallisation“ beschrieben, die durch die Konzentration an nichtkristallisierfahigen Einheiten in den amorphen Bereichen gesteuert wird. Die Kinetik der Einschubkristallisation last sich durch dilatometrische Experimente verfolgen. Aus vergleichenden Rontgenkleinwinkel- und Ramanstreuexperimenten kann auf eine Anreicherung der Cobausteine an den Lamellenoberflachen geschlossen werden.
Nebenreaktionen bei der radikalischen, intramolekularen Cycloaddition von 2.6-Bis(2-methacryloyloxy-5-methylbenzyl)-4-methylphenylmethacrylat. Beitra…
1977
Die mit 2-Cyano-2-propylradikalen aus AIBN ausgeloste und beendete intramolekulare Cycloaddition von 2,6-Bis(2-methacryloyloxy-5-methylbenzyl)-4-methylphenylmethacrylat (1) gibt die Cycloaddukte 4-Methyl-1,2,6-benzoltriyl-2,6-bis(4-methyl-2-methy-len-1,2-phenylen)-2,9-dicyano-2,3,5,7,9-pentamethyl-3, 5,7-dekantricarboxylat (1a) und -2,9-dicyano-2,3,5,8,9-pentamethyl-3,5,8-dekantricarboxylat (1b), welche molekulareinheitliche Leiteroligpmere vorstellen. Daneben bildeten sich 10-(2-Cyano-2-methylpropyl)8-(2-cyano-2-propyl)-4- {2-[(2-cyano-2-methylpropyl) acryloyloxy]-5-methylbenzyl∼-2,8,10,15-tetramethyl-7, 11-dioxo-dibenzo[b,e]-1,7-dioxacyclododekan-2,5-dien (1c) und 6 {2-[4-Cyano-2-(2-cyano…
Untersuchung der druckinduzierten Kristallisation von Polyäthylen mit Hilfe einer neuen Raman-Hochdruckzelle
1981
Es wird eine Raman-Hochdruckzelle vorgestellt, die es gestattet, druck- und temperaturabhangige Ramanstreuexperimente an flussigen und festen Substanzen bis 7 kbar und 300 °C auszufuhren. Die Zelle bietet die Moglichkeit der gleichzeitigen Messung von Volumenanderungen. Die Apparatur wurde zur Untersuchung der durch Druck eingeleiteten Kristallisation von Polyathylen eingesetzt. Unter isotherm-isobaren Bedingungen wurde die Kristallisation anhand der Linienformanderung im CH2-twisting undLAM-Bereich verfolgt und mit den Volumenanderungen verglichen. Die Verschiebung derLAM-Frequenzen spricht fur ein Dickenwachstum der Lamellen nach ihrer Entstehung. Das Ergebnis druckabhangiger Kristallisat…
Optische Rotationsdispersion und Circulardichroismus bei Jod-Polysaccharid-Komplexen
1968
Die wasrigen Losungen der Jodkomplexe von Starke, verschiedenen Amylosen und Amylopektinen zeigen im Bereich der betreffenden Absorptionsmaxima einen induzierten positiven Cotton-Effekt. Die Drehwerte hangen in der gleichen Weise vom Jod-Amylose-Verhaltnis ab wie die Extinktionen bei 660 und 445 mμ. Die Drehwerte einiger Jod-Polysaccharid-Komplexe nehmen mit der Zeit stark zu, obwohl die Extinktion konstant bleibt. Masnahmen, durch welche die Struktur der Jod-Einschlusverbindung verandert wird (Erwarmung, Zusatz von Salzen, Losungsmitteln, Harnstoff, Netzmitteln) haben einen starken Einflus auf den induzierten Cotton-Effekt.
Der Einfluß der Konfigurationsentropie auf das Kristallisations- und Schmelzverhalten von hochpolymeren Stoffen
1967
Beim Kristallisieren und Schmelzen von Hochpolymeren treten verschiedene Entropieeffekte auf. Sie ruhren daher, das ein Kettenmolekul grundsatzlich mehreren verschiedenen kristallinen und nichtkristallinen Bereichen angehoren kann. Diese Entropieeffekte und das daraus folgende Kristallisations- und Schmelzverhalten werden zusammenfassend dargestellt.
Neue Monomere durch Anwendung der Ugi-Reaktion
1975
Synthese und eigenschaften einiger höhergliedriger cyclischer ätheracetale
1980
Optimized syntheses of 1,3,6,9-tetraoxacycloundecane (2), 1,3,6,9,12-pentaoxacylotetradecane (3), and 1,3,6,9,12,14,17,20-octaoxacyclodocosane (4) as well as some physical and chemical properties and the proof of structure are reported.
Optische Messungen an Amylose-Farbstoff-Komplexen
1970
In neutralen wasrigen Losungen, die Amylose und Kongorot enthalten, treten im Bereich der Absorptionsmaxima Abweichungen von der normalen optischen Rotationsdispersion und mehrere induzierte Cotton-Effekte auf. Hieraus wird auf eine geordnete Assoziation der Farbstoffmolekule an helicale Segmente der Amylose geschlossen. Bei Methylorange, β-Naphtholorange und Chrysophenin G sind keine induzierten Cotton-Effekte zu beobachten.
Copolymerisation zwischen Vinylencarbonat und Isobutylvinyläther
1967
Bei der radikalinduzierten Copolymerisation zwischen Vinylencarbonat (M1) und Isobutylvinylather (M2) ergeben sich folgende Parameter:r1=0,160;r2=0,185. Der Einflus von Losungsmitteln und der Temperatur auf die azeotrope Copolymerisation wurde untersucht. An den verseiften Copolymeren wurden Acetalisierungsreaktionen mit Propionaldehyd und Veresterungen mit Borsaure, Ameisensaure undp-Toluolsulfochlorid durchgefuhrt.
Die Bedeutung der Polyoxymethylene für die Entwicklung der makromolekularen Chemie
1967
Zunachst werden die Anfange der Polyoxymethylen-Chemie im Laboratorium von H. Staudinger in Freiburg bis etwa 1932 geschildert. Der hochpolymere Charakter der Polyoxymethylene wurde erkannt und die Stabilisierung halbacetalischer Hydroxylendgruppen durch Acetylierung erstmalig durchgefuhrt. Auch rontgenographische Untersuchungen wurden damals ausgefuhrt. Spater wurde von Dupont in Wilmington ein technisch brauchbares Polyoxymethylendiacetat entwickelt. Im zweiten Teil wird auf die kationische Polymerisation von Trioxan eingegangen. Zu Beginn dieser Reaktion entsteht monomerer Formaldehyd. Die Trioxanpolymerisation wird durch Wasser sowie durch Acetale und gewisse Ather ubertragen. Auserdem …