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Nikolaus Jackob

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Gewaltbilder in den Medien: Vertretbar oder verwerflich? Argumentation in der Wissenschaft, unter Journalisten und beim Deutschen Presserat

2015

Taglich erreichen Gewaltbilder aus der ganzen Welt die Redaktionen. Als Gatekeeper mussen Journalisten abwagen: Konnen, sollen, durfen oder mussen wir diese Bilder zeigen? Entscheiden sie sich fur die Publikation, wird ihnen schnell Sensationsgier unterstellt. Jedoch verlangt der journalistische Auftrag, auch in Bildern uber Gewalt, Leid und Tod zu berichten. Die Journalisten stehen vor einem bildethischen Dilemma. Der Beitrag nimmt sich dieser Problematik an und fragt, welche Argumente fur und gegen die Veroffentlichung von Gewaltbildern in den Massenmedien sprechen. Betrachtet wird dazu der bildethische Diskurs in der Kommunikationswissenschaft, unter Journalisten und beim Deutschen Press…

Psychiatry and Mental healthNeuropsychology and Physiological Psychologymedia_common.quotation_subjectSensationalismArt historyContext (language use)Communication sciencesArtHumanitiesmedia_commonCommunicatio Socialis
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Wahlkampfkommunikation als Vertrauenswerbung — Einführung anstelle eines Vorwortes

2007

Wahlkampfe sind ein in periodischen Abstanden wiederkehrendes Ritual der Amter- und Machtverteilung, das einen zentralen Stellenwert in der Demokratie einnimmt.1 Wahlkampfe verkorpern den friedlichen politischen Wettbewerb der Parteien und ihrer Kandidaten um das Vertrauen der Wahler — sie „(...) sind die Hochamter in der politischen Liturgie, darauf angelegt, dass sich die Politik dem Vertrauenstest der Burgerinnen und Burger stellt.“2 Ziel von Wahlkampfen ist, die Aufmerksamkeit der Wahlberechtigten zu gewinnen, um Zustimmung fur Partei, Programm und Personen zu werben und ein Maximum an Unterstutzung zu mobilisieren, um schlieslich politische Macht auf Zeit aus den Handen des Souverans z…

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Wahlkämpfe in Rom — Ein Beitrag zu einer historischen Wahlkampfkommunikationsforschung

2007

Das politische System der romischen Republik unterscheidet sich deutlich von allen demokratischen Systemen der Moderne. Wahlkampfe in Rom waren in vielerlei Hinsicht anders als die in diesem Buch vorgestellten Wahlkampfe in Deutschland. Viele Strukturen und Prinzipien, die heutige Demokratien, auch die deutsche, pragen, waren entweder nicht bekannt, nicht bedacht, nicht vollstandig entwickelt oder nicht gewunscht.1 Auserdem mussten die antiken Politiker vollig ohne massenmediale Politikvermittlung auskommen. Doch weil die Wahlkampfe damals und heute in vielen Punkten so unterschiedlich sind, folgt daraus nicht, dass man aus dem Kontrast, der dem vorliegenden Buch im Folgenden eine weitere, …

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Öffentliches Kommunizieren in Krisenzeiten

2020

Seit geraumer Zeit beschleicht viele Zeitgenossen der Eindruck, einer schweren Krise der Demokratie beizuwohnen: Das etablierte Parteiensystem erodiert, und nicht nur in Deutschland. Der raumgreifende Populismus stellt politische Gewissheiten und Spielregeln infrage. Einst festgefugte demokratische Tabus werden angeruhrt, sowohl institutionelle als auch sprachliche.

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Cicero and the Opinion of the People: The Nature, Role and Power of Public Opinion in the Late Roman Republic

2007

Abstract This article deals with the concept of public opinion in the life and works of the Roman orator, philosopher and politician Marcus Tullius Cicero (106–43 BC). It is conceptualized as a contribution to the historiography of public opinion theory. The basis for the analysis of Cicero’s body of thought is his complete oeuvre: almost 800 letters, about 60 speeches and more than 20 treatises. After an introduction to the concepts of public opinion, the article is subdivided into four sections. First, Cicero’s terms and definitions of public opinion are excerpted from his speeches and philosophical treatises. Second, the text depicts which role and qualities Cicero attributed to public o…

Sociology and Political Sciencebusiness.industryHistoriographyPublic opinionAncient RomePower (social and political)PoliticsSocial forceLawSociologybusinessEveryday lifeClassicsCiceroJournal of Elections, Public Opinion & Parties
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Concepts, causes and consequences of trust in news media – a literature review and framework

2021

Research on trust in media is on the rise. However, communication scholars have addressed related concepts (e.g. media credibility) for decades, and these concepts have often been used interchangea...

0508 media and communicationsbusiness.industryCommunication05 social sciencesCredibility050602 political science & public administration050801 communication & media studiesSociologyPublic relationsbusinessNews media0506 political scienceAnnals of the International Communication Association
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The impact of communicating digital technologies: How information and communication technology journalists conceptualize their influence on the audie…

2012

Information technology is ever-changing. Information and communication technology (ICT) journalists play a significant part in diffusing, explaining and interpreting these new technologies and in forging the societal understanding of future trends, influencing both their audience and the developers they cover. They are important gatekeepers and their coverage is – most likely – decisive for the success or failure of new products. To explore this function of ICT journalism, an online survey of 102 ICT journalists in Germany was conducted, including 32 journalists in managing roles. This study focuses on two research questions: (a) how do ICT journalists perceive their relationship to and the…

Sociology and Political ScienceEmerging technologiesbusiness.industryCommunicationmedia_common.quotation_subjectSignificant partInformation technologyComputingMilieux_LEGALASPECTSOFCOMPUTINGPublic relationsInformation and Communications TechnologyPolitical scienceComputingMilieux_COMPUTERSANDSOCIETYJournalismResearch questionsMarketingbusinessFunction (engineering)Technical Journalismmedia_commonNew Media & Society
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Der Einfluss der Nutzung sozialer Netzwerke auf die Wahrnehmung des Meinungsklimas

2017

Die in diesem Beitrag vorgestellte Untersuchung widmet sich einer Frage, die zurzeit in den Kommunikationswissenschaften intensiv diskutiert wird, uber die aber bisher nur wenige gesicherte Erkenntnisse existieren.

0508 media and communications05 social sciences050602 political science & public administration050801 communication & media studies0506 political science
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Communication and Persuasion

2015

Der Band Communication and Persuasion dokumentiert zentrale Befunde von Studien, die in den 1940er und 1950er Jahren im Rahmen des Yale Communication and Attitude Change Program von einer Forschergruppe um Carl Iver Hovland durchgefuhrt wurden. Auf Basis rigoroser Experimentalforschung in Laborbedingungen entfalten die Autoren eine Ubersicht uber Faktoren, die im Prozess des Meinungswandels durch kommunikative Stimuli (Persuasion) einflussreich sind. Sie zeigen, wie Eigenschaften des Kommunikators (z. B. seine Glaubwurdigkeit), Eigenschaften der Botschaft (z. B. die Struktur der Argumentation) und Eigenschaften der Rezipienten (z. B. deren Empfanglichkeit fur persuasive Reize) zusammenspiel…

PersuasionPolitical sciencemedia_common.quotation_subjectHumanitiesmedia_common
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„Das wird man doch noch sagen dürfen…“ – Wahrgenommene Sprechverbote und ihre Korrelate

2020

Die Aufregung ist gros und relativ unabhangig von der politischen Couleur der Aufgeregten: Am 21.10.2019 verhindern Demonstranten eine Lesung des ehemaligen Bundesinnenministers Thomas de Maiziere beim Literaturherbst in Gottingen. Diese wird spater unter Polizeischutz nachgeholt. AfD-Grundungsmitglied Bernd Lucke kann seine Vorlesung zur Makrookonomik II erst nach mehrfachen Anlaufen im Herbst 2019 an der Universitat Hamburg tatsachlich halten.

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