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Besteht eine veno-venöse Rechts-links-Differenz in der Blutalkoholkonzentration?
1974
Die Fragestellung der Untersuchungen lautete: Bestehen nach einer Alkoholaufnahme zwischen der Alkoholkonzentration im Venenblut des rechten und des linken Armes Konzentrationsunterschiede? Im ersten Experiment wurde 9 Versuchspersonen 10–160 min nach der Alkoholaufnahme gleichzeitig Venenblut aus dem rechten und linken Arm entnommen. Unterschiede zwischen den Blutalkoholkonzentrationen (BAK) in Probenpaaren, die vom gleichen Entnahmezeitpunkt stammten, wurden entsprechend dem Vorgehen von Audrlický (1971) durch die Bildung des Quotienten (BAK rechts/BAK links) charakterisiert. 17,8% der Quotienten waren groser als 1,07 oder kleiner als 0,93. Weiterhin wurden aus den gleichen Blutproben die…
Untersuchungen über altersabhängige Veränderungen der Säurelabilität des Nucleoproteids
1969
Die Feulgen-Hydrolysekurve (FHK) gibt Aufschlus uber die Saurelabilitat des Chromatins. Bei 11 ausgesuchten Fallen der Altersgruppen von 18–25 und von 62–91 Jahren wurden die FHK von Leberzellkernen mikrodensitometrisch bestimmt. Dabei fiel auf, das nur die FHK der Zellkerne aus dem Lebergewebe junger Menschen den bekannten Verlauf mit einem Maximum nach 10 min Saureeinwirkung zeigen. Die FHK von Zellkernen alter Individuen sind dagegen durch zwei Gipfel nach 8 und 12 min gekennzeichnet. Dazwischen liegt bei 10 min eine deutliche Inflexion. Das Auftreten der Inflexion wird als Folge einer mit dem Individualaltern einhergehenden qualitativen und quantitativen Verschiebung im eu- und heteroch…
Zum Suchtmittelnachweis in Haaren IV. Einfluß der Pigmentierung auf den Ofloxacingehalt in Haaren bei Meerschweinchen
1997
Meerschweinchen (n = 6) mit dreifarbigen Fellarealen (Tricolor) wurde 3 Wochen lang Ofloxacin (1 mg/mL) im Trinkwasser verabreicht. Vor Versuchsbeginn und danach wurden Haarproben von schwarzen, rotbraunen und weisen Fellarealen jedes Tieres getrennt gesammelt und der Ofloxacin-Gehalt mittels HPLC bestimmt. Sowohl in nicht pigmentierten als auch in pigmentierten Haaren konnte die Wirksubstanz nachgewiesen werden. Die hochsten Gehalte lagen in schwarzen, die niedrigsten Konzentrationen in weisen Haarproben vor. Rotbraune Fellareale enthielten weniger Ofloxacin als schwarze Fellareale des gleichen Tieres. Bei niedrigen Dosierungen waren die Unterschiede des Ofloxacingehalts verschiedenfarbige…
Zum Suchtmittelnachweis in Haaren V. Auswirkung von Sonne, Regen und Wind auf den Drogengehalt in Kopfhaaren von Drogenkonsumenten – ein Pilotprojekt
1997
Der Einflus von Sonne, Regen und Wind fuhrt zu Schadigungen der Haarfaser. Zur Prufung witterungsbedingter Einflusse auf den Drogengehalt wurden authentische Haarproben wahrend 3 Sommermonaten der Globalstrahlung bzw. der naturlichen Witterung ausgesetzt. Die Untersuchungen zeigten, das insbesondere die Konzentrationen an Morphin and 6-Acetylmorphin nach Exposition abgenommen hatten, wahrend die Gehalte an Cocain und Benzoylecgonin weniger beeinflust worden waren. Die Konzentration an Dihydrocodein nahm insbesondere nach Lichtalterung der Haarproben zu. Es wird vermutet, das neben Auswascheffekten, hydrolytischem und oxidativem Abbau der Substanzen die Schadigung des Haarpigments durch UV-L…
Zum Suchtmittelnachweis in Haaren. VII. Untersuchungen bei Methadonpatienten unter konstanter Wirkstoffeinnahme
1998
Bei 18 Patienten unter Methadonsubstitutionstherapie mit konstanter Dosis konnte bei Berucksichtigung des individuellen Haarwachstums keine zufriedenstellende Korrelation (r = 0,602) zwischen Aufnahmemenge und Methadongehalt im Haar gefunden werden. Die uber 4 Tage durchgefuhrten Sammeltests mit Perspirationspflaster bestatigten das Vorhandensein von Methadon und seinem Hauptmetaboliten auf der Hautoberflache und zeigten bei 6 Personen einen Beikonsum, dessen Substanzspektrum teilweise auch in den untersuchten Haarabschnitten nachzuweisen war.
Morphologie und H�ufigkeit der Calcinose in den Beinvenen alternder Menschen
1969
Mit der abgewandelten v. Kossa-Methode liesen sich Kalkablagerungen in der Vena femoralis und Vena poplitea von 30 mannlichen Verstorbenen im Alter von 63–88 Jahren in allen Fallen makroskopisch darstellen. Die Kalkablagerungen traten in Form von unterschiedlich grosen, grau-schwarzen Flecken, Feldern und Streifen auf. In 5 Fallen nahmen sie uber 1/4 der gesamten Venenwand ein. Die Kalkablagerungen fanden sich vorwiegend unmittelbar distal von Klappenansatzen, unterhalb von Klappenkommissuren, an der Venenwand der Klappensinus, proximal von Mundungen der Seitenaste und mitunter auch um diese Mundungen herum. Haufig lagen sie jedoch auch an der ubrigen Veneninnenwand vor. Der mit der begleit…
The electron microscopic cytomorphology of gynecomastia
1969
Anhand von 5 elektronenmikroskopisch bearbeiteten Fallen wird die Cytomorphologie der Gynakomastie beschrieben und mit der Feinstruktur der Mamma virilis verglichen. Histologisch lag ubereinstimmend die haufige tubulare Gynakomastie-Form vor.
Die Entwicklung der Myelofibrose bei der "präfibrotischen"cIMF
2002
Zusammenfassung Wegen des erst kurzlich mit Erscheinen der neuen WHO-Klassifikation der chronischen myeloproliferativen Erkrankungen (CMPE) aufgegebenen Festhaltens an einer Knochenmarksfibrose als wesentliches Merkmal der chronischen idiopathischen Myelofibrose (cIMF) sind Verlaufsuntersuchungen zu der Entwicklung einer Myelofibrose (MF) bei dieser Entitat nur von fibrotischen Stadien mit widerspruchlichen Ergebnissen bekannt. Deshalb wurde eine retrospektive Studie an Verlaufsbiopsien von 38 Patienten mit cIMF ohne initiale Fibrose mit der Frage nach der Haufigkeit, der Geschwindigkeit sowie dem Ausmas der Entwicklung einer MF durchgefuhrt. Unabhangig von einer Chemotherapie fanden wir ei…
Zur R�ntgenidentifizierung unbekannter Leichen bei fortgeschrittenen postmortalen Ver�nderungen
1989
Die postmortalen Veranderungen an einer Wasserleiche und an einer Brandleiche waren so weit fortgeschritten, das die ublichen Identifizierungsmethoden versagen musten. Vergleichende rontgenologische Untersuchungen ermoglichten jedoch den sicheren Nachweis der Identitat. Der Erfolg beruhte auf der individuellen Variabilitat des Skelettsystems und seiner hohen Widerstandsfahigkeit gegenuber intravitalen und postmortalen Einflussen. Neben der hohen Aussagekraft sind einfache, schnelle Handhabung sowie Dokumentation — ohne Beeintrachtigung der Obduktion — weitere Vorteile der Rontgenidentifizierung. Die vorgestellten Falle zeigen zudem, das auch zehn Jahre alte intravitale Vergleichsbilder zur …
Immunohistochemical Characterization of 130 Cases of Primary Hepatic Carcinomas
1987
Primary liver carcinoma (PLC) may express a certain number of markers. Here we communicate results of an analysis of five such markers (alpha-1-antitrypsin--AAT--, carcino-embryonic antigen --CEA--, alpha-fetoprotein --AFP--, and superficial --HBsAg-- and core --HBcAg-- antigens of hepatitis B virus) by means of PAP techniques in 130 cases of PLC, comparing the neoplastic tissue and the non-tumorous liver. Three variants of PLC are distinguished: hepatocarcinoma (HC) (108 cases); cholangiocarcinoma (CC) (19 cases); and three cases of hepatocholangiocarcinoma (HCC). AAT was positive in 29 HC, 2 HCC, and negative in all 19 CC. CEA appeared positive in 16 HC, 16 CC and only one HCC. AFP was po…