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AUTHOR

Stefan Hirschauer

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Wem fehlt‘s hier an Distanz? Über Gender Studies als Beruf

2019

Abstract This reply shares the standard set by the discussants that sociological observation – especially in Gender Studies – makes considerable demands with regard to perspective. However, the reply contests that the discussed paper lacks a tolerance of inequality or is politically predetermined. Indeed, in contrast, it is argued that Luhmann’s difference-theoretical thinking lacks empirical specificity and that data gathered in private settings make higher demands with regard to perspective: The professional observation of gender differentiation requires getting not only political, but especially cultural and familial perspective. These are found to be lacking in the discussants. Their st…

050402 sociology0504 sociologySociology and Political Science050903 gender studies05 social sciences0509 other social sciencesZeitschrift für Soziologie
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Die Absage an das wahre Geschlecht und das Ende der Homosexualität

2017

Reproductive MedicineGeneral PsychologyZeitschrift für Sexualforschung
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Animated Corpses: Communicating with Post Mortals in an Anatomical Exhibition

2006

‘Plastinates’ (i.e. corpses conserved through plastics) are lab created artifacts which since the nineties have been the subject of a cultural field experiment via an anatomical exhibition. Similarly to brain-dead or digitalized bodies, they constitute an ambiguous form of post-mortem existence. The article inquires after the ways in which the ontological status of these entities is constituted through the practices of body donors, anatomists and visitors. Plastinates owe their ambiguity to an oscillation between two different frames of perception. Their meaning is determined by the extent to which an anatomy exhibition can impose a ‘medical gaze’ over a non-professional way of perception, …

Cultural Studies060101 anthropologyHealth (social science)Social PsychologyMultimediamedia_common.quotation_subjectAssociation (object-oriented programming)05 social sciencesMedical gazeSubject (philosophy)06 humanities and the artsArtAmbiguity050905 science studiescomputer.software_genreCultural fieldExhibitionAestheticsPerception0601 history and archaeologyMeaning (existential)0509 other social sciencescomputermedia_commonBody & Society
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Editorial Judgments

2009

Based on participant observation of editors’ decisions for a sociology journal, the paper investigates the peer review process. It shows a hidden interactivity in peer review, which is overlooked both by authors who impute social causes to unwelcome decisions, and by the preoccupation with ‘reliability’ prevalent in peer review research. This study shows that editorial judgments are: (1) attitudes taken by editorial readers toward various kinds of text, as a result of their membership in an intellectual milieu; (2) impressions gained through the reading process (through a ‘virtual interaction’ with the author); and (3) rationalizing statements about manuscripts made by editors and addressed…

Historymedia_common.quotation_subjectGeneral Social SciencesParticipant observationPraxeologyPeer reviewEpistemologyInteractivityHistory and Philosophy of ScienceInformal communicationVotingSociologyDecision processSocial psychologymedia_commonSocial Studies of Science
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Gütekriterien qualitativer Sozialforschung. Ein Diskussionsanstoß

2018

Zusammenfassung Der Beitrag expliziert Gütekriterien der qualitativen Sozialforschung. Er geht von der Prämisse aus, dass Qualitätsmerkmale in diesem Segment empirischer Sozialforschung nur unter konsequentem Rekurs auf die spezifischen Funktionsbedingungen interpretativer und rekonstruktiver Verfahren zu bestimmen sind. Fünf Kriterien werden vorgeschlagen: Gegenstandsangemessen ist eine Weise der Herstellung des Forschungsgegenstandes, die das empirische Feld ernst nimmt und Methoden, Fragestellungen und Datentypen einer fortlaufenden Justierungsanforderung unterwirft. Empirische Sättigung reflektiert die Güte der Verankerung von Interpretationen im Datenmaterial. Theoretische Durchdringun…

050402 sociologySociology and Political ScienceComputer scienceField datamedia_common.quotation_subjectField (Bourdieu)05 social sciencesEpistemologySocial research03 medical and health sciences0302 clinical medicine0504 sociologyOriginalityPremiseQuality (business)030212 general & internal medicinemedia_commonZeitschrift für Soziologie
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Mein Bauch gehört uns. Gynisierung und Symmetrisierung der Elternschaft bei schwangeren Paaren

2019

ZusammenfassungDer Beitrag sucht nach neuen Konzepten und sozialen Mechanismen zur Erklärung der Retraditionalisierung von Paarbeziehungen in der Familiengründung und berichtet zentrale Ergebnisse einer qualitativen Studie zur Paardynamik während der Schwangerschaft. Er identifiziert u. a. berufs- und familienbiografische Pfadabhängigkeiten sowie stille weibliche Besetzungen und männliche Delegationen von Elternschaft. Als ein Schlüsselmechanismus erweist sich die Umwidmung der Altersdifferenz im Verlauf von Paarbeziehungen. Konzeptuell plädiert der Beitrag für eine Ersetzung des Begriffs der Retraditionalisierung durch den der Gynisierung von Schwangerschaft und Elternschaft, der weder die…

Gynecologymedicine.medical_specialty050402 sociology0504 sociologySociology and Political Science05 social sciences050602 political science & public administrationmedicineFeminization (sociology)SymmetrizationPsychology0506 political scienceZeitschrift für Soziologie
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Die Exotisierung des Eigenen. Kultursoziologie in ethnografischer Einstellung

2010

Der Ausdruck ‚Kultursoziologie’ lasst sich auf eine Weise missverstehen, die die Aufteilung unseres Faches in Spezielle Soziologien nahe legt. Bekanntlich versteht sich die Soziologie als allgemeine Wissenschaft vom Sozialen, die nicht so stark spezialisiert ist wie Erziehungswissenschaft, Politikwissenschaft oder Wirtschaftswissenschaft, sondern die Erziehung, die Politik, die Wirtschaft und vieles andere als gesellschaftliche Teilbereiche betrachtet, miteinander vergleicht und in ihren Spezialsoziologien untersucht. So konnte man nun auch meinen, dass der Ausdruck Kultursoziologie sich auf einen umrissenen Bezirk der Gesellschaft bezieht, der sich von anderen unterscheidet. Kultur konnte …

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Un/doing Differences. Die Kontingenz sozialer Zugehörigkeiten / Un/doing Differences. The Contingency of Social Belonging

2014

Zusammenfassung Der Aufsatz entwickelt einen analytischen Rahmen für vergleichende Forschungen zur Herstellung, Überlagerung und Außerkraftsetzung kultureller Differenzierungen von Menschen - für das ‚doingʻ und ‚undoingʻ sozialer Zugehörigkeiten. Er diskutiert allgemeine Aspekte von Humankategorisierungen, das Konzept des ‚boundary making ʻ sowie Ansätze zum Denken von Mehrfachzugehörigkeiten (Intersektionalität, Differenzierungstheorie und multikulturelle Hybridität). Ins Zentrum der Betrachtung stellt er die Kontingenz sozialer Zugehörigkeiten, d. h. die Konkurrenz und Temporalität solcher Kategorisierungen. Kontingent sind diese nicht nur, weil sie sozial hergestellt und aufgebaut, sond…

050402 sociology0504 sociologySociology and Political Science05 social sciences050602 political science & public administration0506 political scienceZeitschrift für Soziologie
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Menschen unterscheiden. Grundlinien einer Theorie der Humandifferenzierung

2021

ZusammenfassungDieser Aufsatz entwickelt ein analytisches Vokabular für die Erforschung von Prozessen der Humandifferenzierung – einer Form kultureller Differenzierung, die neben Formen sozialer und gesellschaftlicher Differenzierung wirkt und ihre Ansatzpunkte in unterstellten ‚Eigenschaften‘ von Menschen findet. Der Beitrag unterscheidet verschiedene Stufen der Humandifferenzierung: zunächst die elementaren Prozesse der vorsprachlichen Unterscheidung, der Kategorisierung, der materiellen Dissimilierung und der Klassifikation. Dann arbeitet er vier Besonderheiten der Humandifferenzierung heraus: die Agentivität und Relationalität ihrer Objekte, die Perspektivität von Selbst- versus Fremdka…

Sociology and Political ScienceSociologyZeitschrift für Soziologie
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Undoing Differences Revisited.

2020

ZusammenfassungDer Beitrag nimmt einen Blick zurück nach vorn auf das Konzept des Undoing Differences. Er soll im Sinne eines theoretischen Zwischenfazits den Nutzen und die Grenzen des Konzepts bestimmen und es in eine neue Reihe von Konzepten eintragen, mit denen sich die Negation und die Indifferenz von Humandifferenzierungen soziologisch erschließen lassen. Der Aufsatz begegnet der (inter)aktionistischen Reichweitenlimitierung des Konzeptes mit seiner Einordnung in drei Zeitebenen negatorischer Prozesse: (1) situative (In)aktivitäten verschiedener Aktivitätsniveaus, (2) Subordination und normative Inhibierung in der Konkurrenz von Unterscheidungen sowie (3) historische Prozesse ihrer De…

050402 sociologyPsychoanalysis0504 sociologySociology and Political Science050903 gender studies05 social sciencesSociology0509 other social sciencesUndoingHistory of sociologyZeitschrift für Soziologie
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Von der Notwendigkeit ansatzübergreifender Gütekriterien. Eine Replik auf Paul Eisewicht und Tilo Grenz

2019

Zusammenfassung Der Beitrag greift zentrale Einwände von Eisewicht und Grenz (2018) auf und verweist gegenüber dem Vorhalt eines unvollständig rezipierten Forschungsstandes auf einen anderen, in der Erfahrung praktischer Begutachtungsprozesse basierten Zugang zum Thema. Gegenüber der Befürchtung exkludierender Wirkungen der von uns postulierten Gütekriterien macht die Replik geltend, dass diese gerade angesichts der Vielfalt qualitativer Ansätze explizit ansatzübergreifend angelegt sein müssen. Nur so lässt sich die vielfach geforderte, begründete Bewertung (besser/ schlechter) von qualitativen Publikationen und Forschungsanträgen leisten.

Sociology and Political Sciencemedia_common.quotation_subjectLibrary scienceQuality (business)Sociologymedia_commonQualitative researchZeitschrift für Soziologie
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Endlich vereint? Über Quantizentrismus und Assimilation an die Leitkultur der ‚Befragung‘

2017

050402 sociology0504 sociology05 social sciences050401 social sciences methodsSoziologische Revue
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