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263. Colektomie oder Ausschaltungs- und Dekompressionsoperation beim toxischen Megacolon

1986

Es wird uber Erfahrungen an 17 Patienten mit einem toxischen Megacolon berichtet. Die Indikation zur Operation darf nicht zu spat gestellt werden, da sonst die Letalitat wegen Colonperforation rapide ansteigt. Als Operationsverfahren empfiehlt sich wegen der meist vorhandenen gedeckten Perforation die Dekompressionsoperation nach Turnbull mit ihrer geringen Letalitat, wie wir sie auch im eigenen Krankengut, bei allerdings geringer Patientenzahl, fanden. Die Colektomie mit terminaler Ileostomie sollte der freien Perforation und schweren Colonblutung vorbehalten sein. Die Proktocolektomie als Noteingriff mus allerdings bei massiver zusatzlicher Rectumblutung durchgefuhrt werden.

Gynecologymedicine.medical_specialtyCardiothoracic surgerybusiness.industrymedicineSurgerybusinessAbdominal surgeryLangenbecks Archiv f�r Chirurgie
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�ber Venenpulsver�nderungen beim Vorhofseptumdefekt

1960

Es wird die Form der Venenpulskurven von 9 Patienten mit gesichertem Vorhofseptumdefekt (Typ Foramen secundum) beschrieben; mit Hilfe der aus EKG, Phonokardiogramm und intraventrikularen Druckkurven gewonnenen, die Herzdynamik kennzeichnenden Zeitwerte (PQ, QRS, Umformungszeit, elektroisometrische Latenz der Ventrikel, Druck im rechten Ventrikel, Grose des Links-Rechts-Shunt) wird im Vergleich dieser Werte mit denen kreislaufgesunder Probanden und von Patienten mit atrioventrikularen Erregungsleitungsstorungen versucht, die Entstehung des tiefen prasystolischen Kollapses in der Venenpulskurve bei funktionell bedeutungsvollen Vorhofseptumdefekten durch den verspateten Beginn der mechanischen…

Gynecologymedicine.medical_specialtyCardiothoracic surgerybusiness.industrymedicineSurgerybusinessAbdominal surgeryLangenbecks Archiv f�r Klinische Chirurgie
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200. M�glichkeiten und Grenzen zur Deckung gro�fl�chiger Defekte beim Strahlenschaden besonderer Lokalisation mit dem trainierten, planen Hautlappen

1981

Das Prinzip des trainierten, planen Lappens als Fernlappen mit seinen Verpflanzungsmoglichkeiten an der oberen und unteren Extremitat, auch als Transportlappen uber den Arm, wird kurz beschrieben. Die gegebenenfalls notwendige Stielbildung in der Vorbereitungsphase wird ebenso wie der optimal erscheinende Zeitpunkt seiner Durchtrennung nach Messung seiner Warmeabstrahlung (Infrarot) herausgestellt. Die Ergebnisse an vier Beispielen werden demonstriert: Strahlenulcus an der Hand, am Unterarm und Unterschenkel und Strahlencarcinom uber dem Brustbein.

Gynecologymedicine.medical_specialtyCardiothoracic surgerybusiness.industrymedicineSurgerybusinessAbdominal surgeryLangenbecks Archiv f�r Chirurgie
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210. Das Ewing-Sarkom ? Erfahrungen mit der gliedmassenerhaltenden, chirurgischen, radiologischen und chemotherapeutischen Kombinationstherapie

1987

Seit 1981 wird im Mainzer Universitatsklinikum vor allem bei peripher lokalisierten Ewing-Sarkomen eine Kombinationsbehandlung durchgefuhrt, die ohne erhohtes Uberlebensrisiko eine bleibende Funktionstuchtigkeit der betroffenen Extremitat ermoglicht. Es handelt sich hierbei um eine zeitlich genau aufeinander abgestimmte Anwendung 4 verschiedener Chemotherapeutica, einer lokalen Resektion des tumortragenden Knochenabschnittes und einer von 60 auf 36 Gy reduzierten Rontgennachbestrahlung, die strahlenbedingte Spatschaden weitgehend vermeidet und zur Rezidivprophylaxe ausreicht. Eine osteoplastische Wiederherstellung ist ebenfalls moglich. Mehrere nach diesen Vorgehen behandelte Beispiele bele…

Gynecologymedicine.medical_specialtyCardiothoracic surgerybusiness.industrymedicineSurgerybusinessEwing sarkomAbdominal surgeryLangenbecks Archiv f�r Chirurgie
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Tierexperimentelle Langzeitanalyse zur Anwendung resorbierbarer Klammern�hte bei Magenteilresektionen

1994

Im Rahmen eines Tierexperiments wurden resorbierbare Laktomerklammern (Polyester auf Polyglykol/Polylaktatsaurebasis) bzgl. ihrer Sicherheit und Gewebevertraglichkeit bei Magenresektionen untersucht. Bei Hausschweinen erfolgten Magenresektionen nach Billroth I (n = 10) sowie Roux-Y (n = 12) unter Einsatz resorbierbarer Klammern zum partiellen Verschlus des Magens sowie zum Duodenalstumpfverschlus. Die Nachbeobachtungszeit betrug 12 Monate. In ihrer Anwendung erwiesen sich die mit resorbierbaren Klammern bestuckten Nahtgerate bzw. die resultierenden linearen Nahtreihen als technisch unproblematisch und sicher. Bei einem von 22 Tieren (4,5%) trat fruh-postoperativ eine Insuffizienz im Bereich…

Gynecologymedicine.medical_specialtyCardiothoracic surgerybusiness.industrymedicine.medical_treatmentmedicineSurgeryGastrectomybusinessAbdominal surgeryLangenbecks Archiv fur Chirurgie
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Therapeutische Strategien bei malignen Weichteiltumoren

2001

Einleitung: Ziel einer Weichteiltumor-Registerstudie der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Onkologie (CAO) der Deutschen Gesellschaft fur Chirurgie war die Erfassung der Behandlungsstrategien bei malignen Weichteiltumoren des Erwachsenen. Methodik: In 19 Monaten wurden Daten von 292 Patienten von 99 chirurgischen Kliniken Deutschlands nach einem speziell entwickelten Dokumentationsbogen prospektiv zur pratherapeutischen Biopsie, Vorbehandlung, definitiven chirurgischen Therapie, zu multimodalen Masnahmen und zum pathohistologischen Befund erhoben. Ergebnisse: 39 % der Tumoren wurden in Universitatskliniken, 36 % in Schwerpunktkrankenhausern und 24 % in Krankenhausern der Grundversorgung beh…

Gynecologymedicine.medical_specialtyTransplant surgeryCardiothoracic surgerySurgical oncologybusiness.industrymedicineSoft tissueSurgeryMalignant soft tissue tumorsbusinessRegister studyAbdominal surgeryDer Chirurg
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Die laparoskopische Cholecystektomie beim Hochrisikopatienten

1997

Den Vorteilen der laparoskopischen Cholecystektomie steht eine erhohte Gefahrdung kardiopulmonal vorgeschadigter Patienten durch die hamodynamischen und respiratorischen Auswirkungen des Pneumoperitoneums gegenuber. In der Zeit von Juni 1990 bis Dezember 1995 wurden 19 Hochrisikopatienten (ASA IV) und 465 Patienten mit minderem Operationsrisiko (ASA I–III) laparoskopisch cholecystektomiert. Bei insgesamt 5 % (n = 24) an intraoperativen, kardiopulmonalen Komplikationen traten diese bei den Hochrisikopatienten mit 15,8 % (n = 3) vs. 4,5 % (n = 21) haufiger (p = 0,027) auf. Allgemeine, postoperative Komplikationen sahen wir bei 2,9 % (n = 14) aller Falle, wobei ebenfalls die Patienten der Grup…

Gynecologymedicine.medical_specialtyTransplant surgeryCardiothoracic surgerybusiness.industrymedicineSurgerybusinessAbdominal surgeryDer Chirurg
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Ungewöhnliche Häufung von partiell endokrin aktiven Tumoren

1998

Wir berichten uber eine Patientin, bei der zwischen ihrem 53. und 62. Lebensjahr 5 zum Teil endokrin aktive Tumoren auftraten: Uterusmyom, Hamangiopericytom der Meningen, Pleuramesotheliom, praperitoneales Leiomyom, medullares Schilddrusencarcinom (sporadische Form) in hyperthyreoter Struma multinodosa. Es wird auf die Seltenheit der Koinzidenz von Hyperthyreose und medullarem Schilddrusencarcinom sowie auf die durch das Pleuramesotheliom und das praperitoneale Leiomyom induzierte paraneoplastische Hypoglykamie und deren Genese hingewiesen. Epitheliale bzw. mesenchymale Tumoren konnen paraneoplastische Nuchternhypoglykamien durch im Tumor gebildete niedermolekulare Peptide mit insulinahnlic…

Gynecologymedicine.medical_specialtyTransplant surgeryCardiothoracic surgerybusiness.industrymedicineSurgerybusinessAbdominal surgeryDer Chirurg
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Die Cholecystektomie beim Hochrisikopatienten Ein Vergleich zwischen konventionellem und laparoskopischem Verfahren

1998

Die laparoskopischen Cholecystektomie bietet eine Reihe von Vorteilen, denen eine erhohte Gefahrdung kardiopulmonal vorgeschadigter Patienten durch die hamodynamischen und respiratorischen Auswirkungen des Pneumoperitoneums gegenubersteht. In der Zeit von Juni 1990 bis Dezember 1995 wurden 19 Hochrisikopatienten (ASA IV) laparoskopisch und 26 Patienten mit gleichem operativem Risiko (ASA IV) konventionell cholecystektomiert. Bei insgesamt 11,1 % (n = 5) an intraoperativen, kardiopulmonalen Komplikationen traten diese in beiden Gruppen annahernd gleichhaufig auf. Allgemeine, postoperative Komplikationen sahen wir in 33,3 % (n = 15) aller Falle, wobei die konventionell operierten Patienten ve…

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Systematische klinikinterne Qualitätssicherung in der Chirurgie

1996

An der Klinik und Poliklinik fur Allgemein- und Abdominalchirurgie der Johannes Gutenberg-Universitat Mainz wurden im Rahmen eines Programms zur systematischen klinikinternen Qualitatssicherung zwischen dem 1. 4. 1993 und 31. 12. 1995 3183 Patienten und deren perioperativer Verlauf erfast. Es zeigte sich eine signifikante Zunahme des Alters und der Morbiditat der operierten Patienten. Bei Zunahme der Notwendigkeit intensivmedizinischer Masnahmen blieben Morbiditat und Letalitat gleich. Die postoperativen Komplikationsraten waren abhangig von der Art und der Dringlichkeit des Eingriffs und schwankten bei den einzelnen Operateuren. Hohe Operationszahlen bedeuteten nicht immer niedrige postope…

Gynecologymedicine.medical_specialtyTransplant surgeryCardiothoracic surgerybusiness.industrymedicineSurgerybusinessAbdominal surgeryDer Chirurg
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